Reingelesen: Die neue Handmade Kultur & *Giveaway*

Alle zwölf Wochen werde ich ganz hibbelig und warte darauf, dass der Briefträger es endlich in den Kasten wirft. Wenn dann das Klappern des Briefkastens endlich zu hören ist, freue ich mich den ganzen Tag auf abends, wo dann sogar ausnahmsweise das Stricken oder Werkeln an anderen Projekten flachfällt, ich die Füße hochlegen und in Ruhe schmökern kann. Denn das mysteriöse es ist die neue Ausgabe der Zeitschrift Handmade Kultur und die ist immer randvoll mit Ideen zum Selbermachen, außergewöhnlichen Künstlern und Handwerkern, Kreativ-Projekten für Kinder, Rezepten….  Die neue Ausgabe ist letzte Woche erschienen, aber weil mir gerade die Zeit so furchtbar davonrennt, komme ich erst heute dazu, sie Euch endlich vorzustellen.

Bei einer Vorstellung werde ich es nicht belassen, wie schon der Titel des Blogposts besagt. Es gibt auch was zu gewinnen. Jawoll! Sage und Schreibe fünf Exemplare der neuen Handmade Kultur warten darauf, dass Ihr Euch neue Inspirationen zum Stricken, Nähen, Basteln oder Backen holen könnt. Hinterlasst einfach bis Montag, 9. September, 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Post. Wenn Ihr verraten wollt, welches DIY-Projekt/e Ihr im Herbst in Angriff nehmen wollt, wäre das schön, ist aber kein Muss. Über die Gewinner entscheidet das Los in Form eines Zufallsgenerators.

Weil ich ja gerade erst am Dienstag in der aktuellen verstrickten Dienstagsfrage meine Meinung kundgetan habe, dass eine Handarbeitsblog sich auch vornehmlich mit solchen Themen beschäftigen sollte, kommen diese hier auch zuerst: Wie das Cover schön illustriert, ist das komplette Outfit der jungen Dame selbst gemacht (Ok, alles bis auf die Schuhe). Der schicke rot-weiße Ringelpulli aus Alpaca mit Lochmuster ist ein witziger Begleiter durch die kühle Jahreszeit. Das Heft enthält auch einen Schnittmusterbogen für den Rock, der sich in drei verschiedenen Varianten fertigen lässt. Gut gefällt mir auch der gestrickte Sesselbezug mit Kirschen, mit dem sich alte Lieblingsmöbel oder Flohmarktfunde prima aufmotzen lassen. Der Style passt zwar nicht in meine Wohnung, aber ich werde es als Inspiration im Hinterkopf behalten.

Inspirierend fand ich den Artikel über die Designerin Kinga Ogrodzki, die die Spitzenhäkeltradition ihrer polnischen Heimat mühelos in modernes Wohnambiente einfügt, ohne dass einem auch nur der Gedanke an Omas Deckchen kommen würde.

Auch wenn ich normalerweise kein Freund von fiesem grauen Beton bin, haben mich die Macher des Design-Labels Paulsberg sehr beeindruckt. Die machen Möbel aus Beton, der so dünn ist wie Schokolade, aber trotzdem richtig stabil.

Zugegeben: Ich bin keine Heldin an der Nähmaschine: Bei den Schürzen für den Mann, für die Designer Thomas Kälberloh unter anderem Warnwesten, Gurtband und Karabiner verarbeitet hat, könnte ich schwach werden.

In jeder Ausgabe der Handmade Kultur wird auch ein kreativer Beruf vorgestellt. Dieses Mal: Die Fakultät für Textil und Design in Reutlingen. Wer schon mal in der Rubrik „Tee & Kekse gedruckt“ geschmökert hat, denkt sich bei diesem Artikel wahrscheinlich : „Moment, den Namen kenn ich doch…“ liegt richtig, der Artikel ist von mir. Zum vierten Mal habe ich jetzt bereits eine Ausbildung oder einen Studiengang vorgestellt, die Recherchen haben mich schon quer durch Süddeutschland geführt, ich war in den Schulen für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen, in der Schule für Schmuck und Glas in Neugablonz und an weiteren kreativen und inspirierenden Orten. Gerade heute steht der Termin für die nächste Ausgabe auf dem Programm, ich freu mich schon riesig, aber zuviel darf ich natürlich nicht verraten…

Ich warte nur noch auf einen passenden Anlass, dann muss ich backen. Und zwar das Schoko-Pfirsich-Crumble. Da läuft mir schon beim drüber Nachdenken das Wasser im Mund zusammen. Jammm…. Besonders gefällt mir an dem Rezept, dass gleich eine Möglichkeit gezeigt wird, wie man die restlichen Pfirsiche auch noch anders verarbeiten kann.

Was die neue Handmade Kultur sonst noch zu bieten hat, findet Ihr hier im Inhaltsverzeichnis.Wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst mal reinzulesen, hinterlasst einfach einen Kommentar und mit ein wenig Glück könnt Ihr Euch auch bald freuen, wenn der Postbote kommt.

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Coffee to go? Masche to go!

k1, p1… alles klar? Nein? Zugegeben, was ich inzwischen im Schlaf kann, waren am Anfang auch böhmische Dörfer für mich. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich durch der Dschungel der Strickabkürzungen gekämpft habe. Stricken zu lernen und dann auch noch mit den Abkürzungen klar zu kommen, war am Anfang ganz schön viel auf einmal. Dieses Problem löst die „Masche to go“, die ich vor Kurzem im Zeitschriftenregal entdeckt habe. Klein  wie sie ist, passt sie nicht nur in jede Handtasche, sondern bietet auf 100 Seiten auch Strick- und Häkelanleitungen ohne Abkürzungen, mit denen auch Anfänger gut zurechtkommen. Neben typischen Einsteigermodellen wie Mützen oder Schals finden sich auch Strickjacken, gute Ideen für zu Hause oder ein Zopfmusterpulli. Bei den Rüschenschals haben sich die Macher der neuen Zeitschrift etwas besonderes einfallen lassen: es gibt eine Videoanleitung.

Persönlich hat mir gut gefallen, dass in der Zeitschrift auch ein Stricktreff vorgestellt wird. Ohne Ravelry hätte ich ‚meinen‘ Stricktreff vielleicht nie gefunden, schön, dass es so etwas jetzt auch im handlichen Magazinformat gibt. Übrigens: Einen kleinen Einblick ins Heft gibt es hier.