Die verstrickte Dienstagsfrage #45

Heute hat das neugierige Wollschaf eine schwierige Frage im Gepäck: es geht um die persönliche Königsdisziplim beim Stricken. Aber lest selbst:

Was ist eure persönliche „Königsdisziplin“ beim Stricken? Aran? Lochmuster? Norwegermuster? Doppelstrick? Verkürzte Reihen? Das sind nur Stichworte; vermutlich habt ihr eure ganz eigene Vorstellung von dem, was für euch das als am höchsten zu bewertende Strickkönnen ist.

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Liebe Michaela, liebes Wollschaf,

herzlichen Dank für die Frage. Ich musste eine ganze Weile darüber nachdenken und bin zu dem Schluss gekommen, dass es darauf (zumindest für mich) keine einfache Antwort geben kann. Für mich ist es schon sehr hoch zu beurteilen, wenn jemand sagt: Ok, ich möchte etwas selbst machen, ich trau mich z.B. ans Stricken, Töpfern, Origami…. Dementsprechend ist es dann auch mit der Königsdisziplin so eine Sache. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass ich beim Stricken lernen eine ganze Weile mit den linken Maschen zu kämpfen hatte und somit auch mit einem gleichmäßigen Strickbild. Darüber muss ich mir jetzt zum Glück keine Gedanken mehr machen, was aber nicht heißt, dass ich es gering schätzen würde, wenn ein Strickanfänger das zum ersten Mal hinbekommt.

Für mich selbst habe ich auch keine Königsklasse in diesem Sinne definiert. Es gibt Dinge, die ich schon kann, die ich noch besser können möchte und Dinge, die ich noch lernen möchte. Was ich zum Beispiel gerne noch lernen möchte, ist Fair Isle Stricken. Das Einzige, was mir zum Thema Königsklasse noch einfällt: Das Tüpfelchen auf dem i, das den Gesamteindruck eines selbst gemachten Stücks für mich immer prägt, ist die Fertigstellung und Verarbeitung. Wenn es handwerklich sauber gearbeitet ist, macht ein Strickstück doch immer eine gute Figur, egal ob es ein kraus rechts gestricktes Tuch oder eine superkomplizierte Strickjacke mit gefühlten 100.000 Zöpfen ist.

Herzliche Grüße & eine gute Woche,

Tee & Kekse

Die verstrickte Dienstagsfrage #42

Viele meiner lieben Freundinnen sind gerade schwanger. Was liegt für einen Strick- und Häkelfan also näher, als die Babys mit einem wollig weichen Geschenk zu begrüßen? Allerdings finde ich es auf Dauer nicht so spannend, Massen an Söckchen oder Schüchen zu stricken. Deshalb bin ich auf der Suche nach frischen Anregungen. Egal ob Kleidung, Spielzeug oder Decken, was sind Eure liebsten Strick- oder Häkelmodelle für Babys?

Vielen Dank an “Tee & Kekse” für die heutige Frage!

Vor einer Weile habe ich dem neugierigen Wollschaf geschrieben, denn der Bedarf an Babysachen steigt hier rasant an… Schon mal ganz herzlichen Dank an alle, die ihre Ideen schon mit mir und anderen Strickern geteilt haben und das noch tun werden.

Ich habe mir natürlich in der Zwischenzeit auch Gedanken gemacht und rumgefragt, was es den für Alternativen gibt. Gerne möchte ich meine bisherigen Ideen und Fundstücke auch mit Euch teilen:

  • Das Knubbelchen: Eine Anleitung für eine niedliche Strickpuppe, die sich besonders gut aus Wollresten stricken lässt
  • Die Strickjacke Aphrodite: Habe ich schonmal gestrickt, wartet hier nur noch auf Fertigstellung, dann gibt es auch Fotos. Die Anleitung ist so geschrieben, dass sie von Babys bis Teens allen passt. Sie ist total entzückend, aber natürlich schon etwas aufwändiger. Nichts, was man schnell mal so mitbringt.
  • Maddie’s Tiny Dress: Ein Oberteil oder Kleidchen, das ich wegen seiner Form interessant fand
  • Sheldon, die Schildkröte: Ich finde sie so witzig, dass ich überlege, mir einfach zum Spaß selbst eine zu machen
  • Rebecca Danger: Total niedlich finde ich auch die Entwürfe dieser Designerin

Viele Grüße & eine schöne Woche

Tee & Kekse

Die verstrickte Dienstagsfrage #23

Das neugierige Wollschaf bereitet sich so langsam auf die kühlere Jahreszeit vor. Aber lest selbst….

Ponchos sind auch dieses Jahr total in. Gestrickt oder gehäkelt, dass ist in diesem Fall egal. Habt ihr euch schon einen gestrickt oder steht das noch auf der Wunschliste?
Oder ist so ein Poncho nicht praktisch und euer Ding?

Vielen Dank an Bianca für die heutige Frage!

Liebe Bianca, liebes Wollschaf,

hübsch sind sie ja schon, diese Ponchos,  keine Frage. Ich persönlich finde sie aber etwas unpraktisch, da ich häufig mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs bin. Da ist mir eine Jacke rein von der Handhabung her einfach lieber. Deswegen möchte ich mich in diesem Jahr auch mal an eine Strickjacke wagen. Mal schauen, was dabei herauskommt 🙂
Viele Grüße & eine gute Woche
Tee & Kekse

Die verstrickte Dienstagsfrage #14

Einen wunderschönen Dienstag, wünsche ich Euch. Heute gibt es wieder eine spannende Frage vom neugierigen Wollschaf. Also los….

Ich habe gerade damit angefangen auch Strickjacken und Pullover zu stricken. Wie macht ihr das, habt ihr ein Strickmuster, dass gut passt, das ihr nur noch abändert oder in einer anderen Farbe strickt? Oder strickt ihr jedesmal ein neues Strickmuster.

Vielen Dank an Poppy für die heutige Frage!

Liebe Poppy, liebes Wollschaf,

vielen herzlichen Dank für die interessante Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Momentan stricke ich ja eine Jacke für die kleine Tochter von Freunden, wie Ihr im letzten Post lesen konntet. Das Stricken macht nicht nur Spaß, sondern ich kann mal in klein ausprobieren, was es später auch in groß geben soll, nämlich eine neue meiner heißgeliebten Strickjacken. Nachdem ich für mich eher länger als kürzer an einem Modell arbeiten werde, wird es sicher nicht immer das gleiche Modell sein, außer vielleicht wenn eines wirklich perfekt passt und ich mich entscheiden sollte, es mal noch in einer anderen Farbe zu stricken.

Zunächst habe ich jedoch Modelle ausgesucht, von denen ich irgendwann und ohne Eile einmal die eine oder andere stricken möchte. Das wären:

  • Einen Swirl, den ich mir, wenn er sich gut strickt, durchaus in mehreren Varianten vorstellen kann
  • Die Jacke Abalone gefällt mir wegen ihrer Einfachkeit und den zahlreichen Variationsmöglichkeiten
  • Ebenfalls einmals versuche möchte ich die hübsche RVO-Jacke Tracy Q
  • Zum Anfang wird es für mich aber wohl eine Weste. Vielleicht dieses Modell mit Zöpfen

Und, was sind Eure Strickjacken-Favoriten?

 

Viele Grüße & eine schöne Woche

Tee & Kekse

Die verstrickte Dienstagsfrage #3

Einen schönen Dienstag zusammen. Das neugierige Wollschaf hat wieder eine Frage gestellt, die an dieser Stelle beantwortet werden soll:

Besitzt Du eigentlich überhaupt noch gekaufte Stricksachen? Oder strickst Du inzwischen alles selbst? Oder trägst Du Deine gestrickten Sachen gar überhaupt nicht?

Liebes Wollschaf,

wie Du ja vielleicht schon in meinen Blogeinträgen gelesen hast, kann ich noch nicht so gut stricken, dass etwa Strickjacken oder ähnliche Dinge selbst machen könnte, die ich aber total gerne trage. An fertigen Stricksachen habe ich bisher nur Tücher, aber meinenWavy Baktus mag ich dafür umso lieber, weil er nicht nur angenehm zu tragen ist, sondern sich auch gut zu vielen Teilen aus meiner Garderobe kombinieren lässt. Sicher ist es auch ein Stück Stolz auf das erste wirklich eigene Strickstück, von dem ich Dir ein Bild beigelegt habe.

Mein erstes Strickstück, der wärmende Wellenbaktus, der zwar leider seine Wellenform nicht halten mag, aber sooo schöne Farben hat.

Überhaupt halte ich es nicht für problematisch, gekaufte und eigene Stücke zu kombinieren. Ich behalte ja auch nicht alles, was ich stricke oder häkle für mich. Im Gegenteil macht es mir Freude, selbst gemachte Sachen wie den pinkfarbenen Cowl oder den sonnigen Wellenbaktus an liebe Menschen zu verschenken, wenn ich weiß, dass sie sich darüber freuen – genauso, wie ich mich auch über selbst gemachte Geschenke sehr freue.

Liebes Wollschaf, mich würde interessieren, wie Du es so mit dem selbstgestrickten hälst. Oder trägst Du am Ende gar nichts gestricktes, weil Du ja selbst einen Haufen Wolle mit Dir herumträgst?

Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank für die Frage,

Tee & Kekse