Chic gezopft

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… ist das Paar Zora-Socken von Regina Satta, das ich gerade auf den Nadeln habe. Die Anleitung dazu gibt es hier kostenlos auf Ravelry. Als Garn habe ich „Smaragd“ von Pro Lana ausgewählt, die anders als auf dem Foto in wunderbar strahlenden Blautönen schimmert. Nummer eins der einfach zu strickenden Zopfsocken ist schon fertig und wartet auf den Gegenpart…

IMG_4086Auf diesem Bild entsprechen die Farben deutlich besser dem Original. Allerdings ist hier auch etwas zu sehen, worüber ich nicht so richtig erbaut bin, nämlich die relativ lockeren Maschen der Fersenwand. Im Eifer des Gefechts ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber jetzt stört es mich. Beim zweiten Socken habe ich darauf geachtet und konnte dieses Problem leicht lösen, indem ich für die Fersenwand einfach eine halbe Nadelstärke kleiner gestrickt habe (2,5 statt 3) und auch den Faden deutlich fester angezogen habe.

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Das Ergebnis ist  eine feste, gleichmäßige Fersenwand. Jetzt ergibt sich allerdings das nächste Problem: Genau dieser Unterschied ist deutlich zu sehen und ich auch glaube kaum, dass er sich durchs Waschen vollständig geben wird. Ich bin schwer am Überlegen, den ersten Socken nochmals bis zur Ferse aufzutrennen und neu zu stricken. So ist das eben… Gerade Fehler bringen uns oft sehr viel weiter, als wenn wir immer alles richtig machen.

Habt Ihr Erfahrungen, in wie weit sich Unebenheiten nach dem Waschen noch ausgleichen?