Die verstrickte Dienstagsfrage #70

Das gute Wetter tropft literweise vom Himmel – trotzdem kein Grund sich zu beschweren, wenn man drinnen sitzen und die neue vertsrickte Dienstagsfrage des neugierigen Wollschafs beantworten kann. Für mich ist es heute die 70. Frage die ich beantworte. Obwohl versrickt zeigt sich die Frage heute eher verhäkelt, denn heute werden nicht die Nadeln, sondern nur ein Haken geschwungen:

In letzter Zeit hat das Häkeln wieder an Bedeutung gewonnen. Man sieht viele Häkelanleitungen online und in Zeitschriften. Hast Du in der letzten Zeit gehäkelt? Wenn ja, was? Häkelst Du gern, magst Du vielleicht sogar noch lieber als Stricken? Weshalb, oder weshalb nicht?

Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Liebe Kerstin, liebes Wollschaf,

in der Schule habe ich nur Häkeln gelernt und lange Zeit dachte ich, ich könne das mit dem Stricken nie lernen. Viel zu kompliziert und viel zu viele Nadeln – gerade bei den Socken, die sowieso ein unergründbares Mysterium zu sein schienen. Häkeln erschien mir dagegen ganz einfach, wahrscheinlich geht das nicht nur mir so und trägt seinen Teil dazu bei, dass Häkeln wieder eine Renaissance erlebt.

Wie dieser Blog ja unschwer deutlich macht, habe ich zumindest den Teil mit den Socken und dem Stricken im Allgemeinen bisher ganz gut gemeistert. Eine Zeit lang hat diese Begeisterung das Häkeln fast ganz verdrängt, wahrscheinlich nicht zuletzt, weil ich deutlich schneller stricken als häkeln kann. Von Zeit zu Zeit packe ich die Häkelnadeln inzwischen wieder aus. Dann entstehen Schmuckborten und kleine Eulen – oder ich experimentiere ein wenig mit Häkeltechniken und Filzwolle. All diese Projekte werden sicherlich bei Zeiten hier noch ihre eigenen Posts bekommen, deshalb an dieser Stelle nur ein kurzer Überblick der Häkelprojekte dieses Jahres.

Lieber mag ich zur Zeit definitiv das Stricken, ich empfinde es als wunderbar beruhigende Tätigkeit, die auch noch schnell Ergebnisse zeigt, wie gesagt, im Häkeln bin ich nicht so fix. Unterm Strich würde ich aber sagen, dass Beides seine Berechtigung hat und ich froh bin, für verschiedene Projekte jeweils die Technik anwenden zu können, die gerade am besten passt.

Viele Grüße,

Tee & Kekse

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Mützen, Neon, Sticken – Rückblick auf die h+h cologne 2013

Auf der h+h infomieren sich Händler aus der ganzen Welt über Handarbeitstrends. Wonach diese Herren wohl fregen?
Auf der h+h infomieren sich Händler aus der ganzen Welt über Handarbeitstrends. Wonach diese Herren wohl fregen?

Handarbeitstrends, soweit das Auge reicht. Wollberge, Knöpfe, bunte Stoffe und alles rund ums Stricken, Häkeln, Nähen, Sticken. Was klingt wie ein Schlaraffenland für Kreative, ist die internationale Messe h + h in Köln. Ich bin unterwegs in geheimer Mission, auf der Suche nach Neuigkeiten und Trends, denn gemeinsam mit neun anderen Bloggern wurde ich vom Stuttgarter Frechverlag als „Trend-Spion“ ausgewählt. Wäre ich nicht mit der Lizenz zum Schlendern und Stöbern ausgestattet, dürfte ich gar nicht hier sein, denn die Messe richtet sich ausschließlich an Fachbesucher.

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Ab zum Stand vom Frechverlag. Einige der anderen Blogger sind auch schon da,

Der Gang über die Messe mit mehr als 340 Ausstellern aus 34 Nationen beginnt einem freundlichen Empfang am Stand des Verlags. Interessante Gespräche mit den Mitarbeitern und anderen Bloggern entsehen da wie von selbst. Danach geht es mit einer Tasche schöner Geschenke und einer schicken Urkunde für die Trendspione in Richtung der farbenfrohen Messestände.

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Seit meinem Besuch am myboshi Messestand habe ich ein neues Haustier. Mir wurde gesagt, es frisst am liebsten grüne Wolle. Schick, oder?

Ein Trend fällt gleich ins Auge: Seit die Jungs von myboshi mit ihren Häkelmützen für Furore gesorgt haben, springen immer mehr Hersteller auf diesen Zug auf. Beim „Original“ ist man darauf sogar stolz. „Wir haben den Handarbeitsmarkt revolutioniert und auch weiter den Anspruch, Innovationsreiter zu sein“, sagt Firmengründer Thomas Jaenisch. Dafür lassen sich der sympathische Franke und sein Team eine Menge einfallen. Mit „drinnen und draußen“ erscheint im September ihr drittes Buch, in dem neben Mützen für alle Lebenslagen auch jede Menge Accessoires für Zuhause vorgestellt werden. Besonders wichtig sind Jaenisch bei der Entwicklung neuer Modelle die Farben. Woher er seine Inspiration nimmt? „Das ist eine Mischung aus Umschauen, eigenem Farbgefühl und Fashionshows“, verrät er.

Weil Farben bei allen Kreativen immer ein großes Thema sind, schaue ich mich an den Messeständen der großen Garnhersteller um. Die gute Nachricht, die wir am Ende dieses langen grauen Winters alle brauchen können: Der nächste Winter wird BUNT. Bei Lang Yarns wird die Palette aus knalligem Rot, Pastell, Nude und Petroltönen ergänzt von traumhaft schönen Farbverläufen und natürlich Neon, denn ohne die grellbunten Farben geht auch im kommenden Winter wenig. Die Qualitäten sind im Winter 2013/14 größtenteils wieder mitteldick und mit Nadelstärken zwischen 6 und 10 zu verstricken. Garne, dick wie Gartenschläuche, haben dagegen ausgedient. Ergänzt wird das Angebot durch Effektgarne im Fell-Look oder mit bunten Farbeinschlüssen.

Bei Coats (Schachenmayr, Regia, Rowan) bietet sich ein ähnliches Bild. Bunte Garne in leuchtenden Farben machen schon jetzt Lust auf die neue Wintermode. Zum Thema Neon hat man sich hier etwas Besonderes einfallen lassen. In das Garn „Lumio“ (Schachenmayr) wurde ein stark reflektierender Faden eingearbeitet. Gerade in der dunklen Jahreszeit bringt die Wolle ihrem Träger so nicht nur modische, sondern auch sicherheitstechnische Vorteile, denn die Reflektion sorgt für bessere Sichtbarkeit.

Und sonst? Wem es zu kompliziert ist, aus dem breiten Angebot das richtige Garn und die passende Anleitung zu wählen, kann auf eines der vielen fertigen Handarbeits-Kits zurückgreifen, die gerade sehr in Mode sind.

Neben den bekannten und beliebten Handarbeiten versuchen immer mehr Hersteller, Sticken als neuen Trend in Anschlag zu bringen. Poppige junge Designs und das unvermeidliche Neon sollen das angestaubte Image aufpolieren und für junge Kundschaft sorgen. Ob Sticken jetzt das neue Stricken wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.

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Die Masche mit der Osterdeko

Eigentlich… Wenn dieses Wort fällt ist es eigentlich immer schon ganz anders, als ursprünglich gedacht. So auch heute. Eigentlich wolle ich Euch nur geschwind einige schöne Ideen für eine wollige Osterdeko zusammenstellen, aber nach kurzem Schauen gehen jetzt gar nicht mehr alle Tabs in ein  Fenster…. Dann gibt es eben ein paar Vorschläge mehr, was Ihr in den beiden Wochen bis Ostern noch so mit Nadeln und Faden anstellen könnt. Dagegen habt Ihr sicher auch nichts, könnte ich mir vorstellen. Also… Ich versuche mal ein wenig Ordnung in die Anleitungsflut zu bringen:

OsterEI

OsterHASE

OsterKÜKEN- UND HÜHNER

OsterNEST

OsterDEKO

…. Und falls es dieses Jahr an Ostern auch wieder schneien sollte, kommt hier die passende Mütze

 

Bildnachweis: Easymakesmehappy via flickr

Die verstrickte Dienstagsfrage #41

Ein neuer Dienstag, eine neue verstrickte Dienstagsfrage: Das neugierige Wollschaf will es wieder wissen und ich beantworte ihm natürlich gerne seine neue Strickfrage. Also los gehts:

Irgendwann haben alle einmal das Stricken freiwillig oder durch einen Bildungsplan verordnet gelernt.

Erinnert ihr euch noch, wie das war?

Was machte euch die meisten Probleme?

Wann fing es an, euch richtig zu packen?

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Liebe Michaela, liebes Wollschaf,

vielen Dank für die schöne Frage. Der wollte ich bei Tee & Kekse demnächst sowieso nachgehen, aber was solls, dann ziehe ich sie eben vor. Zunächst: Häkeln habe ich schon in der Grundschule gelernt, ich erinnere mich noch heute, dass wir aus gelbem Häkelgarn ein kleines Kücken gehäkelt haben und natürlich die unvermeidlichen Topflappen. Damals standen wir vor der Wahl entweder Stricken oder Häkeln zu lernen und Eltern, Lehrer oder beide entschieden sich für die Sache mit dem Haken, weil es, wie ich finde, tatsächlich leicht zu lernen ist.

Mit sehr viel Geduld hat meine Mutter, die immer viel gestrickt hat, versucht, mir das Stricken beizubringen. Mit wenig Erfolg, ich fürchte zu der Zeit war es bei mir eine ganz schlechte Mischung aus Frustration (weil ständigem Verheddern und halb Erstechen) und „ist doch absolut uncool“.

Das hat sich erst vor etwa zwei Jahren geändert, als eine liebe Freundin mich mit großen Augen anschaute und sagte: „Wie, du kannst nicht stricken?“ Noch am selben Abend saß ich mit diiiiiicken Nadeln und ebensolcher Wolle neben ihr auf dem Sofa und habe versucht, rechte Maschen zu stricken. Mit viel Liebe und Geduld hat sie mir gezeigt, wie die Sache so läuft mit den linken und rechten Maschen, den Umschlägen und dem Zusammenstricken von Maschen. Heute stricken wir regelmäßig zusammen und bei den dicken Nadeln ist es natürlich nicht geblieben. Ich freue mich, dass ich ihr inzwischen auch bei der einen oder anderen Sache helfen kann – und seien es nur englische Anleitungen…

Warum es mich dieses Mal so angefixt hat, dass Stricken eines meiner liebsten Hobbys geworden ist und ich inzwischen sogar einen Handarbeitsblog habe? Keine Ahnung, wenn ich ehrlich bin. Ich kann nur sagen: Stricken ist für mich Entspannung, das Gefühl etwas Nützliches zu schaffen und hat viel mit Inspiration, Kreativität und Kommunikation zu tun. Im Austausch mit anderen beim Stricktreffen, auf Messen und hier im Blog auf Tee & Kekse. Wenn ich jetzt zurückdenke, was ich in der vergleichsweise kurzen Zeit alles gelernt habe, muss ich Staunen und halte es fast schon für ein bisschen Magie, dass ich die Nadeln nicht ins Korn geworfen habe, denn leicht gefallen ist es mir am Anfang wahrlich nicht…

Was hat Euch geholfen „dran zu bleiben“?

Viele Grüße & eine gute Woche

Tee & Kekse

Be my Valentine…

Noch ein paar Tage, dann ist Valentinstag. Für kurz Entschlossene habe ich hier ein paar kostenlose Anleitungen zusammengetragen, wie Ihr mit Häkel- und Stricknadeln und Faden etwas Schönes für Eure Lieben zu zaubern könnt.

In diesem Video von Veronika Hug findet Ihr eine Anleitung für eine herzige Smartphone Tasche. Ein schönes Geschenk, denn es kann den Beschenkten künftig ständig begleiten:

 

Was sind denn Eure schönsten Kreativ-Ideen für den Valentinstag? Ich bin schon gespannt auf Eure Kommentare!

 

Bildnachweis: tinkernoonoo via flickr

Die verstrickte Dienstagsfrage #4

Es ist wieder Zeit, die alldienstägliche Frage des Wollschafs zu beantworten. Dafür musste ich tief in meinem Gedächtnis kramen, aber schließlich bin ich dann doch noch fündig geworden….

Erinnert Ihr euch noch an Dinge, die Ihr im Handarbeitsunterricht gemacht habt.
Habt Ihr vielleicht sogar noch einige, damals gefertigte Sachen?

Vielen Dank an Regina für die heutige Frage!

Liebe Regina, liebes Wollschaf,

ich muss zugeben, bei mir hat der handarbeitsunterricht keine besonders tiefgreifenden Erinnerungen hinterlassen. Ich kann mich nur an ganz wenige Projekte erinnern, die wir damals gemacht (oder auch nur angefangen) haben. Allerdings glaube ich nicht, dass eines davon die Zeit überdauert hat. Als ich in der Grundschule häkeln lernte, haben wir ein Küken aus gelbem Topflappengarn gehäkelt. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte es ungefähr ausgesehen wie eine Brettspielfigur, unten platt und mit einem Pappdeckel versehen, damit es stehen konnte. Eine Schleife sorgte am Wattegefüllten Körper für einen ‚Hals‘, der Schnabel war aus rotem Filz ausgeschnitten. Ich habe nach einer passenden Anleitung gesucht, aber heute heißt das Zauberwort natürlich Amigurumi und solche Pappendeckelgeschichten gehören wohl endgültig der Vergangenheit an.
Ein weiteres Projekt war ein Steckenpferd, ein gefüllter Socken mit aufgenähten Knopfaugen, Wollmähne und einem Zaumzeug aus Makramee. Ein wenig erinnert mich dieses Modell hier an mein eigenes Pferd…
In späteren Jahren war da natürlich noch der Matchsack, der aber auch mach einem ganzen Halbjahr Handarbeit nicht über die Planungsphase hinausgekommen ist….
Wie Ihr seht, eine relativ übersichtliche Liste. Ich glaube, wir haben auch gewebt, aber beispielsweise Stricken habe ich in der Schule nicht gelernt.
Euch noch eine schöne Woche und bis nächsten Dienstag.

Herzliche Grüße,
Tee & Kekse

Every Tuesday the Wollschaf asks a question about knitting. Today’s questions brings me back a long time ago…

Do you still remember the items you produced in needlecraft class? And do you still have some of those things?

Thanks to Regina for today’s questions!

I remember just a few projects and I don’t think that the items have survived the years: In primary school we crocheted a little yellow chicken, filled with cotton. It had a beak made of red felt and was only able to stand because of the cardboard underneath it. We also made a  hobbyhorse, using an old sock, buttons for the eyes and wool for the mane. The bridle was made in the macramé technique. It looked a little like this one.
Years later in secondary school we started to sew a bag, but I’m quite sure that it never came to an end.

Schick vernetzt – Neat net

Kaum wird es ein wenig wärmer, tauchen auch schon wieder die ersten kleinen Fruchfliegen auf, die sich beim Obst auf alles stürzen, was auch nur aussieht wie eine Druckstelle. Deshalb versuche ich dieses Jahr etwas Neues: hübsche, selbst gehäkelte Netze bieten künftig meinem Obst, aber auch Zwiebeln, Knoblauch und Zitronen einen neue Heimat. Sie lassen sich prima aufhängen und vermindern so Druckstellen, außerdem schauen sie allemal hübscher aus als die Plastiknetze, in denen etwa die Zwiebeln daherkommen. Größere Modelle ließen sich problemlos auch als Einkaufsnetz oder Balltasche verwenden, also ran an die Häkelnadel….

Wir benötigen: 1 Knäuel Baumwollgarn (hier: Mille Fili in der Farbe Jeans von Wolle Rödel), Häkelnadel Stärke 3,5

Anleitung:

LM= Luftmasche
KM= Kettmasche
FM= Feste Masche
hSt= halbes Stäbchen

14 LM häkeln und zu einem Ring schließen.

1. Runde: 10 Bögen je 13 LM in den Ring häklen.
2. – 6. Runde: am 1. Bogen mit KM zur Bogenmitte hochhäkeln (7. Masche). *13 LM häkeln, in die 7. Masche des nächsten Bogens einstechen und 1 FM häkeln*. ** bis zum Ende der Reihe wiederholen, danach wieder am 1. Bogen bis zur 7. Masche hochhäkeln.
7. Runde: Wie in den Reihen zuvor am Bogen zur Bogenmitte hochhäkeln, nun aber nur 7 LM zwischen die Bögen häkeln.
8. Runde: In jede Masche eine FM häkeln, die Runde mit einer KM in die erste FM schließen.
9. Runde: Für den Kordelzug zwei LM häkeln (1. hSt) und dann im Wechsel jeweils 5 hSt und 2 LM häkeln, Runde mit einer KM in das erste hSt schließen.
10. Runde: Arbeiten wie Runde 8, am Ende der Runde abmaschen und Faden vernähen.

Eine Kordel drehen und durch die Löcher einziehen – geschafft

As the temperature is rising outside, the first little fruit flies appear from nowhere. They attack any little spot on fruits that looks bruised. For that reason, this year I’ll try something new: Neat little self-made crochet string bags will provide a new, soft storage for fruits, but also for onions, garlic and lemons. They can easily be suspended and will prevent any bruises from fruit lying in a bowl. Adittionally, they look much nicer than the string bags made from plastic that e.g. onions are sold in. Larger pieces could be used for shopping or for carrying footballs or basketballs in them. As spring approaches, don’t hesitate, get to the hooks!

Supplies: 1 skein of cotton yarn (used here: Mille Fili in Jeans colour bought at Wolle Rödel), crochet hook size 4 (US)

Instruction:

ch= chain
slst= slip stitch
sc= single crochet
hdc= half double crochet
(all terms in US crochet terms)

Start with a 14 ch and form a ring.
round 1: ch 13 and  connect them with a sc to the ring. That’s your first arc. Form 9 more arcs.

round 2 – 6: continue at the start of the first arc doing 7 slst to reach the middle. *Chain 13, then sc to the 7th ch of the next arc*. Repeat from * to * till the end of the round, then do 7 slst to reach the the middle of the first arc again.
round 7: Slst to the middle of the first arc as before, then connect the arcs with 7 ch instead of the 13 uses in the previous rounds.
round 8: Sc in each stitch, slst in the first sc to end the round.
round 9: For the cord holes: 2 ch (1st hdc) followed by alternating 5 hdc and 2 ch., slst in the first hdc to end the round.
round 10: Work like round 8, fasten off when the round is finished.

Make a cord and draw it trough the holes – done.