Die verstrickte Dienstagsfrage #44

Es ist wieder Zeit, um eine neue Dienstagsfrage zu beantworten. Diesmal gibts was auf die Ohren, aber keine kuschelig weich gestrickten Mützen oder Stirnbänder, sondern Podacasts über das Stricken. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Antworten…

Vor Kurzem bin ich darauf gestoßen, dass es einige Podcasts gibt, die sich mit dem Thema Stricken befassen. Habt Ihr einen verstrickten Lieblingspodcast und warum gefällt Euch gerade dieser so gut?

Vielen Dank an “Tee & Kekse” für die heutige Frage!

Liebes Wollschaf,

herzlichen Dank, dass du dich meiner Frage annimmst. Ich freue mich schon sehr zu erfahren, was andere Strickbegeisterte so hören. Ich habe bisher nur einen deutschsprachigen Strickpodcast, den ich regelmäßig höre, und zwar creative.mother.thinking. Hier berichtet Susanne über ihre Strick- und Spinnprojekte, interessante Aktionen rund um die beiden Themen und über das Leben im Allgemeinen und Besonderen. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, was mir an ihrem Podcast besonders gefällt, fällt mir eigentlich gar kein einzelner Punkt ein, den ich besonders herausheben möchte. Im Grunde ist es der angenehme und stimmige Gesamteindruck, das mich immer wieder dazu bringt, neue Folgen zu hören. Auf diese Art habe ich schon interessante Anleitungen und Aktionen kennengelernt, die sonst wohl komplett an mir vorbeigegangen wären. Außerdem finde ich es interessant zu hören, wie Susanne an Strickprojekte herangeht und was bei der Umsetzung an Problemen entstehen kann. So habe ich schon einiges gelernt, was mir auch bei eigenen Projekten geholfen hat. Sehr gut finde ich auch, dass man sich einmal erwähnte Anleitungen oder Aktionen nicht krampfhaft merken muss, sondern im Podcast ganz entspannt zu Ende hören kann. Denn auf Susannes Blog findet sich zu jeder Folge eine Linkliste, in der man weitere Informationen zu den besprochenen Themen findet.

So… Jetzt bin ich aber mal gespannt, was ihr so hört.

Viele Grüße & eine schöne Woche

Tee & Kekse

Elfenhaft

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Ich hoffe, Ihr hattet ebenso schöne und entspannte Weihnachten wie ich. Obwohl… Davor wurde es kurz ein wenig hektisch, denn ich musste die Nadeln klappern lassen, um noch rechtzeitig zum Fest dieses Tuch fertig zu bekommen. Und in der Tat war es eine Punktlandung, denn am 23. Dezember Nachts habe ich mit der Hilfe meines Freunds direkt neben dem Christbaum diesen Haruni aufgespannt, den es als kostenlose Anleitung bei ravelry gibt.
Beim Stricken ist es mir gar nicht so aufgefallen, aber als das Tuch dann so fertig gespannt vor mir lag, stellte ich fest, dass es doch ein ziemliches Monster geworden ist.

 

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Gestrickt habe ich das Tuch aus insgesamt 1,5 Knäulen Regia Design Line Hand-dye Effect by Kaffe Fassett in Grüntönen. Verwendet habe ich Nadeln der Stärke 4, was für ein wirklich luftiges Ergebnis gesorgt hat. 145 Gramm bringt das Tuch auf die Waage, es ist also trotz der grazilen Anmutung ein ziemlicher Brummer. Mit der Wollauswahl zu dem Tuch bin ich sehr zufrieden, das Muster kommt schön heraus und auch das Streifenmuster fügt sich harmonisch ins Gesamtbild.DSCN4049

Das Design von Emily Ross gefällt mir ausgesprochen gut und ich kann mir vorstellen, es nochmals zu stricken. Gefühlt war der Haruni bisher mein schwierigstes Tuch, aber da die Anleitung gut geschrieben ist und sicher um alle stricktechnischen Klippen und Probleme leitetet, ist eigentlich nichts schief gegangen. Für diejenigen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, findet sich auf der ravelry-Projektseite auch eine Anleitung auf Deutsch. Insgesamt ein Tuch mit hohem Spaßfaktor schon beim Stricken und sicherlich auch für die neue Besitzerin, die Mutter meines Freundes. Dass Haruni in Tolkins Elefensprache „Großmutter“ bedeutet, hab ich ihr jetzt einfach mal unterschlagen – nicht, dass sie auf falsche Gedanken kommt…