Genussreich. Köln

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Süße kleine Geschäfte, Kuchen zum niederknien, schöne Begegnungen und ganz viel zu sehen… So habe ich am Wochenende Köln kennengelernt. Ich hatte nur einen Samstag, aber den habe ich in vollen Zügen genossen…

Klar, so ziemlich das erste, was man von Köln sieht, ist der Dom. Musste ich auch anschauen. Unbedingt sogar. Und ich war ganz überwältigt, obwohl er als Ruhe- und Rückzugsort ziemlich ungeeignet scheint, mehr Trubel kenne ich sonst nur von Bahnhöfen oder Flughäfen. Aber dafür kann ja der Dom nichts. Mein zweiter Eindruck von Köln war der Blick in die Fußgängerzone. Es sah aus, als wäre der 24. Dezember morgens, wenn sich plötzlich und völlig unerwartet wieder das Weihnachstfest angepirscht hat. Ich habe direkt kehrt gemacht. Nächster Halt statt dessen:

  • Die Maschenkunst in der Christophstraße 9-11. Dort gibt es auch das wunderschön glitzernde Art Yarn, das ich oben mit in die Collage verarbeitet habe. Ein absolut entzückender Laden mit viel außergewöhnlicher Wolle und unglaublich netter Beratung. Im Vorfeld habe ich ihn mir irgendwie größer vorgestellt, aber hier herrscht eindeutig das Motto Klasse statt Masse. Gut so. Als ich den Laden Stunden später wieder verlassen habe, hatte ich zwei (ja tatsächlich nur zwei) Knäuel Debbie Bliss Rialto Lace und einen Satz Cubics Nadelspitzen im Gepäck. Tatsächlich hatte sich die Beratung nicht nur auf die Wolle beschränkt, sondern man hatte mir auch unbezahlbar gute Tipps für meinen Tag in Köln mit auf den Weg gegeben. Dafür noch mal vielen lieben Dank!

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  • So hat mich mein Weg auch nicht zurück in das Gebiet rund um den Dom geführt, sondern von der Christophstraße durch kleine Straßen und Gassen in Richtung Neumarkt. Schließlich versprach man mir in der Maschenkunst himmlisches Gebäck im Törtchen Törtchen, in der Apostelnstraße 19. Für alle Nichtkölner: Ausgesprochen wird das natürlich Törtschen….  Der Laden war natürlich rammelvoll, aber ich habe trotzdem noch einen Sitzplatz ergattern können, meine müden Füße erholen, im Reiseführer schmökern und einfach die Athmosphäre  genießen. Zauberhaft! Und dann erst der Apfelkuchen mit Blätterteig. Seufz…. Ein Gedicht!
  • Frisch gestärkt habe ich mich dann zum Neumarkt aufgemacht, von der Apostelnstraße nur noch ein paar Meter entfernt. Dort gibt es eine Filiale von T.K. Maxx, die Designerklamotten, Haushaltswaren und Accessoires zu wirklich günstigen Preisen verkaufen. Ich war schon gewarnt, dass es dort eher wild zugeht, weil die Kunden auf der Suche nach den besten Schnäppchen im wahrsten Sinne des Wortes alles umgraben und so habe ich mich passend darauf eingestellt und tatsächlich auch einen schönen neuen Geldbeutel, eine Yoga-Matte und ein zwei Kleinigkeiten für die Küche erstanden.

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  • Apropos Küche… Auch da hat Köln viel zu bieten, für mich habe ich Estella, Ehrenstraße 15-17, entdeckt, mit schönem Geschirr, Spezialitäten und Büchern. Nicht zu vergessen natürlich das Kölner Kochhaus, Breite Strasse 2 – 4.
  • Damit war mein Tag in Köln auch schon wieder zu Ende, aber sicher komme ich irgendwann wieder, um noch mehr von dieser faszinierenden Stadt für mich zu entdecken. In der Vorbereitung auf den Tripp nach Köln habe ich mir bei Etsy eine Liste mit Tipps für Handmade-Fans angeschaut. Ich habe sie letztendlich gar nicht gebraucht, möchte sie aber hier an euch weitergeben.

Vielleicht habt ihr auch noch Ideen für einen schönen und genussreichen Tag in Köln? Über einen Kommentar und neue Ideen für das nächste Mal würde ich mich freuen!