Fructosefrei backen: Osterlamm mit Traubenzucker

Osterlamm backen

Heute haben wir den Feiertag für ein last-minute-Backprojekt genutzt: Osterlämmer sollten her. Aber das die Hälfte des Haushalts eine Fructoseintoleranz hat, mussten wir wie so oft ein wenig improvisieren und eine Variante mit Traubenzucker statt mit normalem Haushaltszucker backen. Weil das ziemlich gut gelungen ist, habe ich euch hier das Rezept aufgeschrieben – immerhin ist ja noch ein Tag Zeit bis Ostern…

Fructosefreies Osterlamm

(Für 2 Lämmer)

170 g Butter
140 g Traubenzucker
3 Eier
250 g Mehl
4-5 EL Milch
2 TL Backpulver
Zitronenschale und Vanille nach Belieben

Die Butter mit dem Traubenzucker schaumig rühren und Vanille hinzufügen. Eier nach und nach einzeln dazu rühren. Zitronenschale, gesiebtes Mehl, Backpulver und Milch unterrühren. Zwei Formen gut fetten und mit Bröseln ausstreuen – je sorgfältiger man da arbeitet, desto leichter lassen sich die Osterlämmer hinterher aus der Form lösen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen. Die Osterlämmer nach dem Backen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Unterseite gerade abschneiden und nach Belieben verzieren.

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Sonntagsfreuden: Backen, Häkeln und mehr

Na ja gut, es ist schon Montag, aber auch heute kann ich Euch noch von meinen gestrigen Sonntagsfreuden erzählen. Also denen außer Fußball, klar…  Und weil es so gut passt, ist auch dieser Post wieder ein klarer Kandidat für die Sonntagsfreuden von Frau Kreativberg.

Häkeldecke V-Stich

Mein ständiger Begleiter in den letzten Wochen war zur Abwechslung mal ein Häkelprojekt. Aus Baumwollgarn in pink, fleider und lila ist eine Babydecke entstanden, die die Tochter eines lieben Freundes bekommen soll, wenn sie im August zur Welt kommt. Das Streifenmuster habe ich frei nach Lust und Laune gehäkelt. Die kostenlose Anleitung dazu findet Ihr hier. Ein tolles Projekt zum nebenher Häkeln, das mich bei vielen spannenden Spielen durch die ganze WM begleitet hat.

Häkeldecke V-Stich 2

Hier seht Ihr das Ganze mal im Detail. Die ganze Decke besteht bis auf die Grundreihe nur aus Stäbchen und ist deswegen auch ein gutes Projekt für Anfänger. Häkeldecke V-Stich 1

Gehäkelt habe ich die Decke aus 100 % Baumwollgarn von Schachenmayr und Heyd Wolle mit jeweils einer Lauflänge von ca. 250 Metern/ 100 g.

Kekse backen Reissirup

 

Wie schon das letzte Mal ist auch die zweite Sonntagsfreude lecker und kommt fast ganz ohne Fructose aus. Das Rezept mache ich eigentlich ständig, aber es wird nicht langweilig, weil es sich so wunderbar variieren lässt. Sei es mit einem Teelöffel 100 % Kakaopulver wie bei den Keksen auf dem Bild, Vanille, Rum, Gewürzen…. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier aber die Grundvariante:

Haferkekse
(Ca. 14-16 Stück)

120 g Butter
ca. 120 g Reissiruppulver oder Traubenzucker
1 Ei
100g Mehl (besonders lecker, wenn man ca. 30 g durch Weizenvollkornmehl ersetzt)
100 g Haferflocken
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
ca. 50 g gestiftete Mandeln
Ginger & Bread Keksgewürz von Herbaria nach Belieben

Mandeln in einer beschichteten Pfanne leicht bräunen. Butter in einem Topf schmelzen.

Mehl, Haferflocken, Backpulver, Salz und Keksgewürz in einer Schüssel mischen. Darauf das Reissiruppulver geben und langsam mit der geschmolzenen Butter übergießen. Kurz ankaramellisieren lassen und dann unterrühren. Nun das Ei dazugeben und ebenfalls unterrühren. Zuletzt kommen die angerösteten Mandeln zum Keksteig und werden ebenfalls untergerührt. Flache runde Kekse aus dem Teig formen oder mit 2 Teelöffeln Teighäufchen aufs Backblech setzen.

Bei 150 Grad Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Backofen 20 bis 25 Minuten backen. Wegen dem Traubenzucker sollte keine zu hohe Temperatur gewählt werden, da er sehr schnell braun wird! In einer Tupperdose gelagert halten sich die Kekse eine gute Woche lang und sind so perfekt zum Vorbereiten und täglich genießen und freuen!

Salat ziehen Balkon

Viel Freude macht mir auch, was derzeit alles auf dem Balkon grünt und blüht. Hier: der Pflücksalat in verschiedenen Sorten. Es ist einfach toll, auf dem Balkon Salat zu schneiden und knackfrisch und lecker auf den Tisch zu bringen……

Sonntagsfreuden: Backen, Stricken und Erdbeeren

Was für ein wundervoller Sonn(en)tag. Quasi über Nacht ist es Hochsommer geworden. Strahlende Farben und Wärme lassen zumindest meine Kreativität sprießen. Und weil ich es schon längst einmal vorhatte, mache ich mit diesem Beitrag auch zum ersten Mal bei den Sonntagsfreuden von Frau Kreativberg mit.

socken charade

Viel Freude machen mir die Socken Charade, über die ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben habe. Dort findet Ihr auch den Link zur kostenlosen Anleitung. Der erste ist schon fertig und auch beim Zweiten kann man zusehen, wie er wächt.

Marmormuffins

Köstlich ist auch die zweite Sonntagsfreude: Ich habe fructosearme Marmormuffins gebacken und möchte Euch meine Variante natürlich nicht vorenthalten:

Marmormuffins
(Für 12 Stück)

100 g Butter
ca. 100 g Traubenzucker
2 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Backnatron
ca.5-6 EL Milch
3 TL Kakaopulver (ohne Zucker)
Vanille, Zimt

Die Butter mit Traubenzucker, Vanille und Eiern schaumig rühren. Mehl, Backpulver Natron in die Schüssel geben und die Milch hinzufügen. Den Teig rühren bis er eine gute Konsistenz hat und nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig ist. Bei Bedarf noch Milch hinzufügen.

Zwei Drittel des Teiges in die Papierförmchen in der Muffinbackform geben.

Anschließend den Kakao und eine Prise Zimt unter den verbliebenen Teig rühren. Evtl. noch Milch hinzufügen. Einen Löffel von dem Schoko-Teig auf den hellen Teig setzen, so dass am Ende alle Förmchen etwa halbhoch befüllt sind.

Bei 150 Grad Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Backofen 25 bis 30 Minuten backen. Wegen dem Traubenzucker sollte keine zu hohe Temperatur gewählt werden, da er sehr schnell braun wird!

Genießen und freuen!

ErdbeerenUnd last but noch least sind die Erdbeeren reif… Köstlich rot und einfach wunderbar lecker! Was braucht es mehr?

Reingelesen: Die neue Handmade Kultur & *Giveaway*

Alle zwölf Wochen werde ich ganz hibbelig und warte darauf, dass der Briefträger es endlich in den Kasten wirft. Wenn dann das Klappern des Briefkastens endlich zu hören ist, freue ich mich den ganzen Tag auf abends, wo dann sogar ausnahmsweise das Stricken oder Werkeln an anderen Projekten flachfällt, ich die Füße hochlegen und in Ruhe schmökern kann. Denn das mysteriöse es ist die neue Ausgabe der Zeitschrift Handmade Kultur und die ist immer randvoll mit Ideen zum Selbermachen, außergewöhnlichen Künstlern und Handwerkern, Kreativ-Projekten für Kinder, Rezepten….  Die neue Ausgabe ist letzte Woche erschienen, aber weil mir gerade die Zeit so furchtbar davonrennt, komme ich erst heute dazu, sie Euch endlich vorzustellen.

Bei einer Vorstellung werde ich es nicht belassen, wie schon der Titel des Blogposts besagt. Es gibt auch was zu gewinnen. Jawoll! Sage und Schreibe fünf Exemplare der neuen Handmade Kultur warten darauf, dass Ihr Euch neue Inspirationen zum Stricken, Nähen, Basteln oder Backen holen könnt. Hinterlasst einfach bis Montag, 9. September, 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Post. Wenn Ihr verraten wollt, welches DIY-Projekt/e Ihr im Herbst in Angriff nehmen wollt, wäre das schön, ist aber kein Muss. Über die Gewinner entscheidet das Los in Form eines Zufallsgenerators.

Weil ich ja gerade erst am Dienstag in der aktuellen verstrickten Dienstagsfrage meine Meinung kundgetan habe, dass eine Handarbeitsblog sich auch vornehmlich mit solchen Themen beschäftigen sollte, kommen diese hier auch zuerst: Wie das Cover schön illustriert, ist das komplette Outfit der jungen Dame selbst gemacht (Ok, alles bis auf die Schuhe). Der schicke rot-weiße Ringelpulli aus Alpaca mit Lochmuster ist ein witziger Begleiter durch die kühle Jahreszeit. Das Heft enthält auch einen Schnittmusterbogen für den Rock, der sich in drei verschiedenen Varianten fertigen lässt. Gut gefällt mir auch der gestrickte Sesselbezug mit Kirschen, mit dem sich alte Lieblingsmöbel oder Flohmarktfunde prima aufmotzen lassen. Der Style passt zwar nicht in meine Wohnung, aber ich werde es als Inspiration im Hinterkopf behalten.

Inspirierend fand ich den Artikel über die Designerin Kinga Ogrodzki, die die Spitzenhäkeltradition ihrer polnischen Heimat mühelos in modernes Wohnambiente einfügt, ohne dass einem auch nur der Gedanke an Omas Deckchen kommen würde.

Auch wenn ich normalerweise kein Freund von fiesem grauen Beton bin, haben mich die Macher des Design-Labels Paulsberg sehr beeindruckt. Die machen Möbel aus Beton, der so dünn ist wie Schokolade, aber trotzdem richtig stabil.

Zugegeben: Ich bin keine Heldin an der Nähmaschine: Bei den Schürzen für den Mann, für die Designer Thomas Kälberloh unter anderem Warnwesten, Gurtband und Karabiner verarbeitet hat, könnte ich schwach werden.

In jeder Ausgabe der Handmade Kultur wird auch ein kreativer Beruf vorgestellt. Dieses Mal: Die Fakultät für Textil und Design in Reutlingen. Wer schon mal in der Rubrik „Tee & Kekse gedruckt“ geschmökert hat, denkt sich bei diesem Artikel wahrscheinlich : „Moment, den Namen kenn ich doch…“ liegt richtig, der Artikel ist von mir. Zum vierten Mal habe ich jetzt bereits eine Ausbildung oder einen Studiengang vorgestellt, die Recherchen haben mich schon quer durch Süddeutschland geführt, ich war in den Schulen für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen, in der Schule für Schmuck und Glas in Neugablonz und an weiteren kreativen und inspirierenden Orten. Gerade heute steht der Termin für die nächste Ausgabe auf dem Programm, ich freu mich schon riesig, aber zuviel darf ich natürlich nicht verraten…

Ich warte nur noch auf einen passenden Anlass, dann muss ich backen. Und zwar das Schoko-Pfirsich-Crumble. Da läuft mir schon beim drüber Nachdenken das Wasser im Mund zusammen. Jammm…. Besonders gefällt mir an dem Rezept, dass gleich eine Möglichkeit gezeigt wird, wie man die restlichen Pfirsiche auch noch anders verarbeiten kann.

Was die neue Handmade Kultur sonst noch zu bieten hat, findet Ihr hier im Inhaltsverzeichnis.Wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst mal reinzulesen, hinterlasst einfach einen Kommentar und mit ein wenig Glück könnt Ihr Euch auch bald freuen, wenn der Postbote kommt.