An die Nadeln….

Auch Bäume brauchen gelegentlich ein cooles Outfit. Gesehen in Friedberg.

… die neue Knitty Spring + Summer 2013 ist online und hat wieder viele schöne Anleitungen zu bieten.

Meine Favoriten sind:

  • Slipstream: Ein wirklich schönes und nicht ganz anspruchsloses Paar Socken.
  • Dressy: Noch mal Scocken, diesmal schön lacig und lufitg. Die Kombination mit den Pumps finde ich allerdings ziemlich gruselig.
  • Daphne: Dieses Top ist wirklich ein Hingucker und mal was außergewöhnliches.
  • Nori: Stricktechnisch keine besondere Herausforderung, aber äußerst Kombistark

Welches sind Eure Favoriten für die warme Jahreszeit?

schmucke Stücke – Maschenmarkierer selbst gebastelt

Stricken macht Spaß und mit dem richtigen Zubehör geht es gleich noch viel besser. Deswegen möchte ich Euch heute meine neuen Maschenmarkierer vorstellen, die mir dabei helfen, dass ich mich bei Stricken der schicken Lace-Tücher nicht immer verzähle.
Zuerst hatte ich diese Maschenmarkierer aus Plastik zum Einhängen, die es im Handarbeitsladen zu kaufen gibt. Spaß haben die allerdings keinen gemacht, denn sie sind mir regelmäßig aus dem Gestrick gepurzelt – ganz egal, wie ich sie eingehängt habe.
Vor Kurzem habe ich beschlossen, mir selbst ein paar schmucke Stücke zu basteln. Gesagt, getan – in meinem Perlenfundus habe ich alle nötigen Zutaten gefunden. Weil es so schnell ging und viel Spaß gemacht hat, habe ich Euch hier eine Anleitung zusammengestellt:

Zutaten:
•    Schmuckdraht (mit Kunststoff ummantelter Draht, lässt sich später beim Stricken wunderbar weiterschieben)
•    Hübsche Perlen in verschiedenen Größen (nicht zu schwer)
•    Quetschperlen in der Farbe des Drahts
Werkzeug und Hilfsmittel:
•    Seitenschneider
•    Spitzzange oder Crimpzange
•    Zwei Stricknadeln oder Rundstricknadel Nr. 5 als Schablone für die Öse

Die gute Nachricht lautet: Am Anfang dieses Projekts darf erst einmal gespielt werden: Farben, Formen, Größen und Materialien, wie sollen die Perlen an den Maschenmarkierern aussehen? Wenn diese Frage geklärt ist, steht einem Prototypen nichts im Weg. Damit die Maschenmarkierer später über verschiedene Nadelgrößen passen, habe ich zwei Nadeln in Größe 5 als Vorlage genommen und mit einem Haushaltsgummi zusammengebunden, damit sie nicht verrutschen. Werden kleinere oder größere Markierer benötigt, kann hier natürlich mit der Größe gespielt werden.
Los geht’s: Ein Stück Draht abmessen, das um die beiden Nadeln passt, alle Perlen fasst und dann noch ein kleines Stück Zugabe, die wird hinterher abgezwickt. Den so abgemessenen Draht mit dem Seitenschneider abzwicken, die beiden losen Enden um die vorbereitete Stricknadel legen, eine Schlaufe formen und eine Quetschperle über beide Enden schieben. Die Quetschperle bis dicht unter die Stricknadeln schieben und mit der Spitzzange festdrücken. Dabei darauf achten, dass die losen Enden gleich lang bleiben und nicht verrutschen.
Jetzt kann die Stricknadel beiseitegelegt werden und die Perlen über die beiden losen Enden gezogen werden. Als Letztes wird wieder eine Quetschperle aufgefädelt und mit der Zange festgedrückt. Schließt man die Quetschperle mit einer Spitzzange, ist sie hinterher flach. Inzwischen gibt es auch sogenannte Crimpzangen. Damit wird die Quetschperle zuerst ebenfalls zugedrückt, lässt sich danach durch kleinere Vertiefungen in der Zange aber wieder in eine runde Form bringen. An der Funktionalität ändert dies aber nichts, lediglich an der Optik.
Jetzt ist es eigentlich schon geschafft: Nur noch den Draht knapp unterhalb der Quetschperle abzwicken und schon ist der erste Maschenmarkierer fertig …

 

Weil mir die Frage gestellt wurde: „Die kann man ja gar nicht abmachen. Willst Du die einstricken?!“ noch ein paar kurze Worte zur Handhabung. Nein, ich habe sie nicht eingestrickt, hatte ich auch nie vor. Will man beispielsweise einen Rapport bei einem Lace-Tuch beginnen und Anfänge und Enden markieren, hängt man den Maschenmarkierer hinter die letzte bereits gestrickte Masche auf die rechte Nadel. So geht man auch nach der letzten Masche des Rapports vor. In der Rückreihe können die Maschenmarkierer bequem mit der Nadelspitze auf die jeweils andere Nadel gehoben werden und wandern so mit durch das Strickstück. Ganz ohne Einstricken, Ehrenwort.

Die Maschenmarkierer sind natürlich nicht nur auf den eigenen Nadeln sehr nützlich, sondern auch ein tolles Geschenk für Mitstrickerinnen. Vielleicht kennt ihr jemand, der liebend gern Kaffee trinkt? Dann probiert es doch mal mit diesen überaus witzigen Mokka-Markierern.

Viel Spaß beim Nacharbeiten!

P.S.: Natürlich würde ich mich sehr freuen, Fotos von Euren fertigen Projekten zu sehen. Also: Basteln und dann gerne schicken oder in der Facebook-Gruppe von Tee & Kekse posten.

Schick vernetzt – Neat net

Kaum wird es ein wenig wärmer, tauchen auch schon wieder die ersten kleinen Fruchfliegen auf, die sich beim Obst auf alles stürzen, was auch nur aussieht wie eine Druckstelle. Deshalb versuche ich dieses Jahr etwas Neues: hübsche, selbst gehäkelte Netze bieten künftig meinem Obst, aber auch Zwiebeln, Knoblauch und Zitronen einen neue Heimat. Sie lassen sich prima aufhängen und vermindern so Druckstellen, außerdem schauen sie allemal hübscher aus als die Plastiknetze, in denen etwa die Zwiebeln daherkommen. Größere Modelle ließen sich problemlos auch als Einkaufsnetz oder Balltasche verwenden, also ran an die Häkelnadel….

Wir benötigen: 1 Knäuel Baumwollgarn (hier: Mille Fili in der Farbe Jeans von Wolle Rödel), Häkelnadel Stärke 3,5

Anleitung:

LM= Luftmasche
KM= Kettmasche
FM= Feste Masche
hSt= halbes Stäbchen

14 LM häkeln und zu einem Ring schließen.

1. Runde: 10 Bögen je 13 LM in den Ring häklen.
2. – 6. Runde: am 1. Bogen mit KM zur Bogenmitte hochhäkeln (7. Masche). *13 LM häkeln, in die 7. Masche des nächsten Bogens einstechen und 1 FM häkeln*. ** bis zum Ende der Reihe wiederholen, danach wieder am 1. Bogen bis zur 7. Masche hochhäkeln.
7. Runde: Wie in den Reihen zuvor am Bogen zur Bogenmitte hochhäkeln, nun aber nur 7 LM zwischen die Bögen häkeln.
8. Runde: In jede Masche eine FM häkeln, die Runde mit einer KM in die erste FM schließen.
9. Runde: Für den Kordelzug zwei LM häkeln (1. hSt) und dann im Wechsel jeweils 5 hSt und 2 LM häkeln, Runde mit einer KM in das erste hSt schließen.
10. Runde: Arbeiten wie Runde 8, am Ende der Runde abmaschen und Faden vernähen.

Eine Kordel drehen und durch die Löcher einziehen – geschafft

As the temperature is rising outside, the first little fruit flies appear from nowhere. They attack any little spot on fruits that looks bruised. For that reason, this year I’ll try something new: Neat little self-made crochet string bags will provide a new, soft storage for fruits, but also for onions, garlic and lemons. They can easily be suspended and will prevent any bruises from fruit lying in a bowl. Adittionally, they look much nicer than the string bags made from plastic that e.g. onions are sold in. Larger pieces could be used for shopping or for carrying footballs or basketballs in them. As spring approaches, don’t hesitate, get to the hooks!

Supplies: 1 skein of cotton yarn (used here: Mille Fili in Jeans colour bought at Wolle Rödel), crochet hook size 4 (US)

Instruction:

ch= chain
slst= slip stitch
sc= single crochet
hdc= half double crochet
(all terms in US crochet terms)

Start with a 14 ch and form a ring.
round 1: ch 13 and  connect them with a sc to the ring. That’s your first arc. Form 9 more arcs.

round 2 – 6: continue at the start of the first arc doing 7 slst to reach the middle. *Chain 13, then sc to the 7th ch of the next arc*. Repeat from * to * till the end of the round, then do 7 slst to reach the the middle of the first arc again.
round 7: Slst to the middle of the first arc as before, then connect the arcs with 7 ch instead of the 13 uses in the previous rounds.
round 8: Sc in each stitch, slst in the first sc to end the round.
round 9: For the cord holes: 2 ch (1st hdc) followed by alternating 5 hdc and 2 ch., slst in the first hdc to end the round.
round 10: Work like round 8, fasten off when the round is finished.

Make a cord and draw it trough the holes – done.

Seemannsgarn

Marine-Style heißt das Zauberwort des Modefrühlings: Rot, Blau und Weiß ist der Look, der Sehnsucht nach Sommer, Sonne und Meer weckt. Bei Tee & Kekse gibt es das passende DIY-Accessoire dazu. Das Beste: Um das luftige Armband zum angesagten Outfit zu basteln, braucht es keine teuren Zutaten. Ein Griff in den heimischen Haushaltsschrank genügt. Ahoi …
Wir brauchen:
•    Plastiktüten in durchsichtig oder weiß und dunkelblau
•    Küchenschere
•    Häkelnadel Stärke 2,5
•    Einen Rest rote Schnur
•    Große Stopf- oder Nähnadel
Vorbereitung:
Die Henkel und den Boden der Plastiktüte abschneiden, sodass ein oben und unten offener Schlauch übrig bleibt. Diesen nun spiralförmig in eine lange Schlange mit ca. 1,5 cm Breite schneiden. Auf dieselbe Weise auch mit der blauen Tüte verfahren.


So geht’s:
8 Luftmaschen häkeln, dabei darauf achten, dass am Anfang ein ausreichend langes Stück ‚Faden‘ übrig ist, daraus entstehen am Ende zwei Schlaufen. In die zweite Luftmasche von der Nadel aus einstechen und 7 feste Maschen sowie eine Wendeluftmasche häkeln. Die Arbeit wenden und wiederum 7 feste und eine Luftmasche häkeln. So weiterarbeiten, bis das Armband das Handgelenk locker umschließt. Nach der letzten Reihe fester Maschen vier Luftmaschen häkeln und anschließend in die dritte und vierte feste Masche der Vorreihe jeweils eine Kettmasche arbeiten. Die erste Schlaufe ist entstanden. Nochmals vier Luftmaschen häkeln und eine Kettmasche in die letzte feste Masche arbeiten. Abketten. Auf der anderen Seite den Fadenanfang aufnehmen und genau so verfahren. Die in Streifen geschnittene blaue Plastiktüte nehmen und das weiße Armband wahlweise mit festen Maschen oder mit Kettmaschen umhäkeln (bei festen Maschen wird der blaue Rand breiter). Werden feste Maschen gewählt, den Bereich der Schlaufen trotzdem mit Kettmaschen umhäkeln. Die letzte Masche als Kettmasche in die erste feste Masche arbeiten. Abketten und den restlichen ‚Faden‘ vernähen.
Die rote Schnur überkreuz in die Schlaufen einziehen und mit einer Schleife schließen.
Fertig!

Hat Dir das Projekt gefallen, würde ich mich freuen, wenn Du bei Handmadekultur für mich voten würdest.

The 2012 spring fashion style comes in red, white and blue and makes me dream of summer, sun and the seaside. I designed an easy DIY- bracelet fitting perfectly that look.
You need:
•    Plastic bags in blue and white
•    Scissors
•    Crochet hook 1 1/2
•    some red cord
Preparation:
Take the plastic bags and cut off bottom and handle. Cut each bag into one long thread of about 0.59 inches (1,5 cm).
Let’s start:
Crochet 8 ch. Stitch into 2. chain from the needle and work 7 sc and one turning stitch. Make sure that you leave enough thread in the beginning we’ll need it later on to work two backtraps. Continue until the bracelect fits your wrist slackly. Work 4 ch and 2 slst in the 3. and 4. sc of the last row. That’s our first backstrap. Work again 4 ch and on slst in the last sc. Fasten off. Do the same on the other end of the bracelet. Take the blue thread and work in sc around the whole bracelet. Make sure that you work in slst while you work around the 4 backstraps. End the row with a slst in the 1. sc. Fasten off and sew the thread. Take a bit of red thread and move it crosswise through the backstraps and finish the whole project with a loop.

Pink ist Punk

draußen ist es kalt, grau. regnerisch und überhaupt ziemlich ekelhaft. Dagegen hilft nur eines: FARBE. Die gab es für mich vergangene Woche bei einem Besuch im Handarbeitsladen meiner Wahl.

Aus 200 Gramm Lana Grossa Ragazza Lei in einem knalligen Pink wurde ein Schalkragen für eine liebe Freundin, damit sie ohne Erkältung durch die kalte Jahreszeit kommt.

 

Entstanden ist der Schalkragen nach einer Anleitung von Fairytale Knits. Im Gegensatz zu Armida habe ich statt ganzer nur halbe Stäbchen gemacht, weil mir die Zwischenräume für einen wärmenden Schalkragen entschieden zu groß erschienen. Für dieses Modell habe ich 66 Luftmaschen gemacht und dann mit einer 10er Nadel der Anleitung folgend alle vier Knäuel Wolle verarbeitet. Es ist ein sehr schönes Muster geworden, das sich sehr schnell arbeiten lässt und das ich bei Gelegenheit sicher nochmal arbeiten werde.