Die verstrickte Dienstagsfrage #9

Jetzt auf der Nadel: Socken mit Wellenmuster und Kreuzanschlag.

Auf das neugierige Wollschaf ist Verlass. Auch diese Woche gibt es wieder eine Frage:

Sozusagen zusammenfassend einiger der letzten ergibt sich für mich eine neue Frage.

Was haltet ihr davon, das leidige Problem der oft „NichtAusreichendenWolle“ beim Sockenstricken mit der ToeUp-Methode grundsätzlich aus der Welt zu schaffen? Da könnten wir gleich auch noch die verschiedenen Anschlagmethoden aus der Frage 18/2012 einfließen lassen ^^ Füßlinge / Sneaker / kurze Socken / lange Socken / Kniestrümpfe / OverKnee – Schmeichler —> alles drin, oder?

Vielen Dank an Preludi für die heutige Frage!

Liebe Preludi, liebes Wollschaf,

wieder einmal herzlichen Dank für die neue Frage. Diesmal habe ich allerdings ein Problem, denn ich muss gestehen, mir wird einfach nicht so recht klar, worauf die Frage abzielt. Deswegen beantworte ich jetzt einfach mal die Punkte, die mir halbwegs klar erscheinen:

Wie Ihr vielleicht in meinem Blog gelesen habt, stricke ich erst seit kurzer Zeit Socken. Nach zwei Paar ganz normaler Socken ohne allen Schnickschnack mit ausreichend langem Schaft (Schaftlänge = so viele  Reihen wie Maschen auf allen Nadeln) und Käppchenferse, habe ich jetzt ein Modell mit Wellenmuster auf der Nadel. Das erste fertige Paar hat Größe 47, das Zweite 41/42 und bei beiden ist Wolle übrig geblieben. Da ich die Wollreste noch habe, habe ich sie kurzerhand auf die Waage gepackt. Die Wolle für die größeren Socken ist ein Zwerger Opal 4-fädig handgefärbtes Garn, davon sind immer noch rund 15 Gramm übrig. Von der Lana Grossa Meilenweit Grigio, die ich für die Socken in 41/42 verstrickt habe, befinden sie jetzt 25 Gramm in der Restekiste. Toe-Up Socken habe ich noch keine gestrickt, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, an welcher Stelle sie so viel mehr Wolle verbrauchen sollten als klassisch vom Bündchen nach unten gestrickte Socken.

Wenn wir schon bei klassisch sind: Bei allen drei Paaren mache ich einen Kreuzanschlag. Dieser hat sich für mich bewährt, wenn auch mit der kleinen Abweichung, dass es bei mir gleichmäßiger wird, wenn ich nur mit einer statt mit zwei Nadeln anschlage.

Was die Form der Socken angeht, trage ich Wollsocken sehr gerne zu Hause, besonders im Winter, wenn ich mal wieder kalte Füße habe. Daher mag ich am liebsten die bereits oben beschriebene Standard-Schaftlänge. Sneakers aus Wolle machen für mich keinen Sinn, denn wenn es so warm ist, dass ich Sneakers trage, möchte ich nichts aus Wolle an meinen Füßen.

Wenn ich so über die Konstruktion von Socken nachdenke stellt sich mir doch noch eine Frage, die Ihr mir vielleicht beantworten könnt: Wo liegt der große Vorteil der Toe-Up Socke im Vergleich zu dem traditionellen von oben nach unten gestrickten Modell?

Herzliche Grüße

Tee & Kekse

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