Aktion: Deine #winterworte & *Gewinnsspiel*

#Wortwinter, Aktion, Gewinnspiel, Blogparade, mitmachen

Mal ehrlich, November ist doch einfach eine Zumutung. Dieses triste, nasskalte Grau, wenn nicht zur Abwechslung gerade mit 20 Grad fast schon wieder Freibadwetter ist.

Um auf fröhlichere Gedanken zu kommen, haben sich Plan Elfenbeinturm und Tee & Kekse zusammengetan, und mit #winterworte eine tolle Blogger-Aktion für euch ausgedacht:

#winterworte, die Aktion

Spekulatius – schon allein das Wort geht runter wie Öl, während wir die Silben genüsslich durchkauen, meinen wir fast schon, den Duft des knusprigen Weihnachtsgebäcks zu riechen. Jetzt aber Schluss damit, bevor wir den Supermarkt um die Ecke stürmen und unmäßige Mengen Spekulatius, Printen, Dominosteine … Ok, jetzt reicht es aber wirklich. Es ist sicher klar geworden: jeder von uns hat seine persönlichen #Winterworte, die er mit der kalten Jahreszeit verbindet. Dabei müssen sie natürlich nicht zwangsläufig mit den zahllosen kulinarischen Verführungen zu tun haben, die heimtückisch an jedem Weihnachtsmarktstand lauern, es können, ja sollen auch die zarten Eiskristalle, Lieblingsweihnachtslieder oder das Lieblingszitat aus dem besten Weihnachtsfilm ever sein …

Wie funktioniert #winterworte?

Wir laden Euch ein, Eure persönlichen Winterworte mit uns allen zu teilen. Um Euch Anregungen zu geben, haben wir uns drei Kategorien ausgedacht:

  • Gesucht wird: der Titel Eures persönlichen Lieblingsbuches, das alljährlich im Winter aus dem Schrank gekramt wird und die beste Winter-/Weihnachtsgeschichte aller Zeiten enthält.
  • Der Winter ist auch die Zeit, um mal wieder den Lieblingsfilm Ohne welchen Film ist der Winter kein Winter, Weihnachten gar ganz vernachlässigbar? Wenn Ihr mögt, würzt Euren Tipp gern auch mit dem passenden Lieblingszitat …
  • 3 Worte, die ihr mit Winter oder Weihnachten verbindet: Ob Schneegestöber oder Geschenkpapierabroller – hier ist Eure Kreativität gefragt!

Mach mit bei #winterworte

Na, schon ganz viele Ideen im Kopf? Dann schnell einen Blogbeitrag mit Deinen persönlichen Winterworten geschrieben. Wenn Du magst, teile den Beitrag hier auf der #winterworte-Aktionsseite auf facebook. Auch wenn Ihr keinen Blog habt, könnt Ihr natürlich trotzdem mitmachen, dann einfach Eure #Winterworte direkt unter diesen Blogbeitrag oder auf der Aktionsseite posten.

Gewinne mit #winterworteReclams Literaturkalender

Wir sagen schon jetzt Danke an alle, die an #winterworte teilnehmen und wollen Euch auch gern was zurückgeben. Deshalb verlosen wir unter allen, die ihre 3 Winterworte bis zum 23.12.2014 mit dem Hashtag #winterworte auf Facebook oder Twitter teilen 2x Reclams Literatur-Kalender 2015 unter allen Posts.*

Wir sind gespannt auf eure Winterworte und wünschen Euch eine schöne, kreative und besinnliche Vorweihnachtszeit!

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*1. Die Gewinnaktion endet am 23.12.2014 um 23.59 Uhr. Auch danach könnt Ihr gern noch Eure Winterworte posten, aber leider nicht mehr am Gewinnspiel teilnehmen.

2. Mehrere Kommentare von einer Person werden nicht als mehrfache Teilnahme gewertet.

3. Die Gewinner werden per Zufallsprinzip ermittelt.

4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

5. Teilnahmeberechtigt sind Personen aus Deutschland.

6. Nach Ende des Aktionszeitraums werden die Gewinner ab dem 24.12.2014 über den jeweiligen Blog oder bei Facebook informiert.

P.S.: Du benötigst einen Nahttrenner!

Wickelknäuel, Aktion, Stricken, Projektbeutel

Ich bin total aus dem Häuschen, ganz ehrlich! Das kam nämlich gestern mit der Post und ich wollte es Euch auf keinen Fall vorenthalten. Auch wenn es au den ersten Blick nicht so viel mit Wolle zu tun hat, nicht gleich wieder wegklicken – das ändert sich gleich.

Zum ersten Mal habe ich nämlich bei einer Wickelknäuel-Aktion mitgemacht, genau genommen beim Adventskalender-Wickelknäuel-Wichteln in der Gruppe „Podcasting auf Deutsch“ bei ravelry.com. Wichteln finde ich ja sowieso super, Adventskalender erst recht, und wenn das dann noch was mit Wolle zu tun hat, immer her damit!

Was ist den bitte Adventskalender-Wickelknäuel-Wichteln?

Damit Ihr Euch auch etwas darunter vorstellen könnt, die Aktion lief so ab: In einem Fragebogen habe ich einige Fragen zu Garnvorlieben, anderen Hobbys (ja, auch so was gibt’s), liebsten Süßigkeiten etc. beantwortet. Dann wurde mir eine Teilnehmerin zugelost, die ich mit einem Wickelknäuel–Adventskalender erfreuen sollte und das Los mit meinem Namen ging an eine andere Teilnehmerin.

Gesagt, getan: 24 kleine Geschenke besorgt, schön verpackt und beschriftet. In ein Knäuel Wolle habe ich in gleichmäßigen Abständen 24 Kärtchen mit den entsprechenden Zahlen gewickelt. So ist gewisserweise ein Adventskalender mit Vorleistung entstanden. Ab dem 1. Dezember heißt es jetzt: Jeden Tag bis zur nächsten Nummer stricken, dann Päckchen auspacken und freuen!

Und wozu jetzt der Nahttrenner?

Das habe ich mich auch gefragt, als ich auf der Karte den Satz gelesen habe. Aber als ich dann einen vorsichtigen Blick in den wunderschönen, handgenähten Projektbeutel geworfen habe, in den die liebe Kerstin meinen Adventskalender gepackt hat, wurde es mir klar:

Adventskalender, Wichteln, Wickelknäuel

Jedes Geschenk ist nochmals liebevoll in einen kleinen handgemachten Beutel aus tollen, weihnachtlichen Soffen eingenäht. Der ab-so-lu-te Hammer! Wahrscheinlich weiß Kerstin, wie neugierig ich bin …

Als ob das das alles nicht schon spannend genug wäre, ist das noch das Wickelknäuel. Auch Kerstin hat kleine Ziffern eingewickelt, die ich dann jeden Tag „freistricken“ darf.

Anregungen dringend gesucht!

Jetzt habe ich hier nicht nur ein  Knäuel Schoppel Zauberball in Cranberry, also wunderschönen Rottönen, sondern auch die Qual der Wahl: Was soll daraus werden? Schließlich muss ich ja fix eine passende Anleitung finden, sonst wird das nix mit dem Adventskalender.

Wickelknäuel, wichteln, Stricken, Wolle, Rottöne, Schoppel, Zauberball, Cranberrys

Ich habe schon mal ein bisschen gesucht und folgende (kostenlose) Anleitungen gefunden. Zu groß darf es auch nicht werden, ist ja ein einzelnes Knäuel:

Ich würde ja gern den Clapotis oder fast noch lieber den Fleece Shawl von Kieran Foley daraus stricken, aber dafür benötige ich jeweils mehrere Knäuel. Mhhh… schwierig! Aber egal was es  wird, ich freu mich schon tierisch auf das Anstricken meines ersten Zauberballs – ja, nicht nur von den Farben hat es Kerstin super getroffen. Vielen lieben Dank dafür!

Habt Ihr Anregungen für mich? Was würdet Ihr aus diesem tollen Knäuel stricken?

 

Deine #Winterworte: Ab dem 23. November hier…

#Wortwinter, Aktion, Gewinnspiel, Blogparade, mitmachen

Lust auf eine winterliche Mitmachaktion, die nicht nur viel Spaß macht, sondern bei der es auch noch was zu gewinnen gibt? Prima, dann seid Ihr hier genau richtig! Plan Elfenbeinturm und Tee & Kekse waren gemeinsem kreativ und wollen ab Sonntag auch Euch die Chance dazu geben: gefragt sind Eure persönlichen #Winterworte.

Alle Infos zur winterlichen Wortparade gibt es am 23. November, wenn die Aktion startet. Eines kann ich Euch aber schon jetzt verraten: Jeder, der seine Winterworte mit uns teilt, wandert in den winterlichen Lostopf und hat die Chance auf ein hübsches zusätzliches Weihnachtsgeschenk…

Na, schon gespannt? Dann auf jeden Fall dranbleiben, wir freuen uns schon sehr auf Eure #Winterworte!

P.S.: Jetzt könnt Ihr Tee & Kekse auch auf Bloglovin folgen.

Strickfilzen: So geht’s

Filz ist robust, warm und hält zumindest zum Teil auch Feuchtigkeit und Schmutz ab – und ist je nach Schuhe StrickfilzenHerstellungsart auch noch ökologisch. Kein Wunder also, dass die Erfolgsgeschichte Filz bis mindestens in die Jungsteinzeit zurückreicht.

Keine Sorge, wir machen heute keinen Geschichtstripp in die textile Vergangenheit (es sei denn, Ihr wollt das gern einmal, dann einfach einen Kommentar dalassen). Statt dessen gebe ich heute vom Stricken bis zur Nachbearbeitung Tipps zum Strickfilzen.

Und weil die Hausschuhe für mich sind, dürfen sie auch noch gleich bei RUMS mitmachen….

Strickfilzen ist gerade auch für Strickanfänger eine tolle Sache, denn das Filzen gleicht kleine Unebenheiten super aus. Aber auch für alle, die schon länger an den Nadeln hängen ist es eine lohnende Sache, denn durch die Verwendung von dicker Filzwolle lassen sich schnell schöne und stabile Ergebnisse erzielen.

Material

Die Wahl des Garns ist entscheidend, wenn Ihr strickfilzen wollt. Zum einen wird sogenannte Filzwolle angeboten. Die besteht zu 100 Prozent aus Wolle und hat keine sogenannte superwash-Ausstattung, die das Filzen verhindert. Diese Wolle bekommt Ihr von den großen Garnherstellern Eurer Wahl, aber ab und an auch deutlich günstiger beim Discounter Eurer Wahl.

Die handelsübliche Filzwolle ist recht dick (ca. 100 m LL/100 g). Wollt Ihr dünnere Wolle verarbeiten, lohnt es sich zu experimentieren: Meiner Erfahrung nach kann man auch mit anderen Garnen ab 50 % Wollanteil gute Ergebnisse im Strickfilzen erreichen.

Zum Test, ob und wie gut ein Garn filzt, eignet sich natürlich eine Maschenprobe. Wer jetzt genervt die Augen verdreht, dem sei gesagt: Um eine Maschenprobe kommt man beim Strickfilzen kaum herum, denn das Gestrickt schrumpft ganz gewaltig….

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King Kong’s Mutter oder darf es noch etwas mehr sein?

200 Gramm dicke Filzwolle für ein Paar Hausschuhe?! Nein, das ist kein Druckfehler, das gehört tatsächlich so. Wenn Ihr Euch beim Stricken der Puschen denkt, dass da gut und gerne King Kong’s Mutter reinpasst, aber Ihr nicht, einfach weitermachen. Denn einmal in der Waschmaschine gebadet, schrumpft das Strickstück um 30 bis 40 Prozent – ziemlich viel also. Danach allerdings sollten die Schuhe auch an deutlich zierlichere Füße passen.

Wasch mich!

Eure Tasche für den Ebookreader oder die Schuhe sind fertig gestrickt? Super, dann kommt jetzt das Bad in der Waschmaschine, um aus dem Gestrick den Strickfilz zu machen. Wer schon mal mit der Hand gefilzt hat weiß: Reibung ist in diesem Fall Trumpf. Deswegen gebe ich immer 1-2 Igel- oder Tennisbälle mit in die Trommel und außerdem ein kleines bisschen normales Waschmittel (kein Wollwaschmittel und schon gar keinen Weichspüler). Gerne darf auch noch ein Handtuch in die Maschine. Gewaschen wird im Standard-Waschprogramm bei 40 °C.

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Der spannende Moment

Die Maschine ist fertig – spannende Moment ist da. Ich finde ja, es ist ein bisschen wie Backen. Wenn der Kuchen mal im Ofen ist, kann man nur noch abwarten, Tee trinken und hoffen, dass es geklappt hat… Im Gegensatz zum Kuchen geht bei Strickfilz aber hinterher noch ein bisschen was: Habt Ihr z.B. Schuhe gestrickt, könnt Ihr sie anprobieren ob sie passen. Tun sie? Dann in Form ziehen, mit Zeitung ausstopfen und trocknen lassen. Tun sie das nicht, einfach nochmals waschen, evtl. auch bei 60 °C.

Strickfilz -Ideen

Schuhe, Tasche, was darf es denn sein? Hier habe ich Euch noch einige Links zu (kostenlosen) Anleitungen zusammengestellt:

Ich hoffe, meine Tipps zum Strickfilzen haben Euch geholfen. Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Strickfilzen gemacht? Was funktioniert bei Euch besonders gut? Ich freu mich auf Eure Kommentare.

Die verstrickte Dienstagsfrage #99

Eine noch, dann sind die 100 voll! Auch diese Woche beantworte ich wieder gerne die aktuelle verstrickte Dienstagsfrage. Heute geht es um Wolle, die ich gerne verstricke:54-free-cartoon-sheep-clipart-illustration

Mit welcher Wolle habt ihr Stricken gelernt oder wiederentdeckt?
Welche Wolle verstrickt ihr am liebsten?

Hat es sich verändert, mit welcher Wolle ihr gerne strickt oder gibt es Garne, die ihr früher in rauen Mengen verarbeitet habt und nun könnt ihr nix mehr damit anfangen?

Gibt es Wolle, die euch nicht ins Haus kommt?

Vielen Dank an Viv für die heutige Frage!

Liebe Viv, liebes Wollschaf,

herzlichen Dank für die spannende Frage, auch diese Woche finde ich sie wieder sehr spannnend!

An das Garn, mit dem ich stricken gelernt habe, kann ich mich noch gut erinnern: Es war ein dickes, bräunliches Garn mit hohem Schurwollanteil, das ich mit einer Nadel so um Stärke 8 zu noch ziemlich holprigen, kraus rechten Rippen verstrickt habe. Ich hatte mir diese Wolle nicht ausgesucht, eine Freundin hat sie mir in die Hand gedrückt und gesagt: “Da, probier mal”…

Dieser Start spiegelt bis heute meine Vorlieben für Wolle. Möglichst aus natürlichen tierischen oder pflanzlichen Fasern, wenn es geht, auch gern regional, wie es Anke in ihrem Blog Wollstash so schön beschreibt – und auch gleich tolle Tipps für Bezugsquellen gibt.

Super gern verstricke ich Garne in Sockenwollstärke und da darf es auch gern mal bunt werden. Ob selbst gefärbt oder von einer Handfärberin, ich finde es beim Stricken einfach toll, wenn die Farbe aus dem Knäuel kommt….

Wolle von der ich früher einiges gekauft habe und jetzt lange im Stash liegen hatte, gibt es auch: Das ist namentlich die schöne, dicke Filzwolle. Lange lag sie unbeachtet da, aber da ich als Weihnachtsgeschenke für die dieses Jahr drei Paar Haussschuhe fertigen werde, erlebt das dicke Schurwollgarn gerade ein echtes Revival.

Und last but not least wäre da ja die Wolle, die mir nicht ins Haus kommt. Jawohl, auch sowas gibt es. Ehrlich, wenn ich diese fusselige Flauschwolle von beauernswerten Polytierchen nur sehe, kriege ich Zustände. Bäääähhhh! Da kann man mir noch tausendmal vorschwärmen, wie weich und kuschelig sie sei, für mich geht das echt gar nicht!

So, jetzt habe ich Euch einges über meine Vollvorlieben erzählt. Wie schaut es bei Euch aus?

Wenn Ihr einen Tipp für eine tolle Handfärberei für mich habt, lasst ihn gern in den Kommentaren da….

 

Viele Grüße & eine gute Woche,

Tee & Kekse

Textiler Ausflugstipp – 2. Textilmarkt im tim

Impression vom 1. Textilmarkt 2013.

Fein gewebt, fest gewalkt, kunstvoll genäht, zart verflochten, bunt bedruckt und raffiniert gestrickt … Schon das Angebot des 1. Textilmarkts im vergangenen November hat die Herzen vieler Fans von handgemachter Textilkunst höher schlagen lassen. Nach dem fulminanten Start gib

t es jetzt eine Neuauflage und ist damit noch ein Grund mehr, mal (wieder) einen Abstecher nach Augsburg zu machen. Eindrücke vom ersten Markt findet Ihr auch hier auf facebook.

Textilkunst, Design und textiles Handwerk in seiner schönsten Form wird es auch wieder beim 2. Textilmarkt im Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) geben. In den historischen Hallen der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei präsentieren 57 Ateliers am 22. und 23. November 2014 individuelle Kleidung, Heimtextilien, Hüte, Lederwaren, Schmuck und vieles mehr.

Spannendes Begleitprogramm

Nicht nur die vielseitige Auswahl der Aussteller, auch das Begleitprogramm mit Workshops und Vorführungen hält ein paar Leckerbissen bereit. Schon mal jemandem über die Schulter geschaut, der Gold- und Silberspitzen klöppelt oder das Geflecht für einen Stuhl herstellt? Nein? Aber kein Problem, das kann man hier nachholen…

Textilkunst

Ausstellung Textilkunst tim Textilmarkt


Auch 2013 gab es Textilkunst zu bestaunen, wie diese Skulptur von Dorothea Reese-Heim

57 Aussteller und Begleitprogramm sind aber nocht längst nicht alles. Auch Textilkunst zum Anschauen (und nicht mit nach Hause nehmen) findet auf dem Textilmarkt wieder ihren Platz. Zu sehen sein wird die zarte, fast schwerlose Installation “In die Luft gebaut” der Künstlerin  Anna Rubin und die Sonderschau “Zerbrechlicher Halt” von Traudel Lindauer.

Auf einen Blick:

Öffnungszeiten: Der Textilmarkt findet am Samstag und Sonntag, 23./24 November, jeweils von 9 bis 18 Uhr im Textilmuseum, Provinostraße 46, statt. Der Eintritt ist frei.

Anfahrt: In der Nähes des tim einen Parkplatz zu bekommen, ist nicht immer ganz einfach – besonders wenn soviel lost ist, wie an diesem Wochenende. Deshalb mein Tipp: Auto im Parkhaus der City-Galerie abstellen und zu Fuß zum tim laufen (ca. 5 Minutn Gehzeit),  oder in der Stadt parken, die Tramlinie 6 nehmen und den Ausflug gleich mit einer kleinen Tour durch Augsburg verbinden. Lohnen tut sich das allemal…..

Ihr habt keinen Plan, wie Ihr Euch vor Ort zurechtfinden sollt? Macht nix, hier kommt er:

tim Augsburg Textilmarkt Anfahrt Stadtplan

Die verstrickte Dienstagsfrage #98: Beleuchtung beim Stricken

Wir nähern uns mit großen Schritten der 100. verstrickten Dienstagsfrage, die ich hier auf dem Blog beantworte. Diesmal geht es um die verschiedenen Vorlieben, was Beleuchtung beim Stricken angeht:54-free-cartoon-sheep-clipart-illustration

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen – wie beleuchtest Du Deinen Strickplatz?

Liebes Wollschaf,

ob dunkle oder helle Jahreszeit, ich bin ganzjährig ein großer Fan von guter Beleuchtung beim Stricken. Deshalb mag ich auch nicht auf meine Stehlampe mit Deckenfluter und schwenkbarem Spot verzichten, den ich ganz nach Belieben auf oder neben das Strickstück richten kann. Es handelt sich um das 08/15 Standarmodell des Möbelschweden und hat glaube ich so um die 10 Euro gekostet – also nichts besonderes, kein LED, kein weiß-ich-nicht-was, aber eben individuell einstellbar, so dass sich auch dunkle Garne ohne Krampf verarbeiten lassen.

Besonders angenehm finde ich natürlich das Stricken bei natürlichem Licht, aber das ist einem ja nur selten vergönnt….

Wie wichtig gute Beleuchtung fürs Stricken ist, habe ich erst neulich gemerkt, als ich einen Kurs besucht habe und dank kaputter Lampe in der dunkelsten Ecke saß. Das Resultat: Fiese Kopfschmerzen. In diesem Sinne: ganz herzlichen Dank für die Frage, liebes Wollschaf!

Viele Grüße & eine gute Woche,

Tee & Kekse

 

Die verstrickte Dienstagsfrage #97: Meine Top 5 Strickbücher

Die 97. verstrickte Dienstagsfrage, die ich beantworte, ist ziemllich ausführlich und dreht sich um das Thema Strickbücher, -Hefte, -Zeitschriften, -Abos, -Ebooks etc….. Aber lest am besten selbst, denn weiter unten stelle ich Euch kurz meine Top 5 Strickbücher vor.54-free-cartoon-sheep-clipart-illustration

Hallo Liebes Wollschaf,

Ich hätte folgende Frage für dich:

Derzeit erweitere ich immer wieder meine Büchersammlung zum Thema Stricken.
Daher interessiert es mich, was eure Bibliothek bisher so beinhaltet.
Sind es Musterbücher, Grundlagenbücher, Bücher zu bestimmten Themen wie Socken oder Oberteilen?
Sind die Bücher in eurer Muttersprache geschrieben oder nutzt ihr auch andere Sprachen, um eure Erkenntnisse zu erweitern?
Habt ihr schon Muster aus den Büchern nachgestrickt, oder war es nur ein Spontankauf und die Bilder sind toll anzusehen?
Wie umfangreich ist eure Büchersammlung zu diesem Thema?
Müsst ihr die Bücher in den Händen halten können oder habt ihr auch Ebooks?

Dann hätte ich noch eine Frage:

Habt ihr Zeitschriften-Abos zum Thema Stricken?
Sind dies Offline- oder Online-Abos?
Oder kauft ihr regelmäßig Strickzeitschriften?
Welche Zeitschriften habt ihr? Gibt es welche, die euch enttäuscht haben?

Vielen Dank an Jana für die heutige Frage!

Strickbücher, Tipps, Bibliothek,

Liebe Jana, liebes Wollschaf,

manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte, dehalb habe ich einfach mal das Regalfach fotografiert, in dem (bis auf einige verliehene Ausnahmen) meine Bücher zum Thema Stricken und Häkeln stehen. In diesem Post möchte ich deshalb auch Tipps für Strickbücher geben, die in jede Bibliothek gehören.

“Das sind aber nicht viele, die Menge habe ich allein letzte Woche gekauft”, wird sich jetzt die eine oder der andere denken. Ja, mag sein, aber ich habe vor einer ganzen Weile beschlossen meine Strickbibliothek nicht mehr wahllos um alles zu erweitern, was mir gefällt. Meine Strickbibliothek an echten Büchern soll sich vor allem aus Grundlagenwerken zusammensetzen. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen, aber das sollen dann auch wirklich Bücher sein, aus denen ich unter Garantie mehr als nur eine Anleitung stricken oder häkeln werde. Da wird es schon enger…

Außerdem hat die Stadtbücherei meines Vetrauens eine riesige Auswahl an aktuellen Handarbeitsbüchern, so dass ich auch immer viel ausleihe – was man auf dem Bild natürlich nicht sieht.

Deshalb hier meine Top 5 der Strickbücher, in denen Grundlagen wunderbar erklärt sind:

Strickbücher: Meine Top 5

  1. Stricken – Das Standardwerk von Stephanie van der Linden. Das absolute Must-Have. Hier finden sich nicht nur die Grundlagen. Du willst Socken stricken lernen? Hier findest Du einen passenden Kurs. Handschuhe? Genau das selbe! Kellerfalten? Gar kein Problem…. Zusätzlich enthält das Buch eine DVD, auf dem man das Gelesene noch mal live und in Farbe anschauen kann.
  2. Von der Spitze zum Bündchen von Wendy D. Johnson. Ein tolles Buch mit schönen Bildern für alle, die lernen wollen, wie man Toe-Up-Socken strickt. Hier werden ausführlich verschiedene Methoden vorgestellt, um die Socken zu arbeiten und anschließend viele wunderschöne Modelle gezeigt.
  3. Little red in the city von Ysolda Teague. Du willst lernen, wie man richtig gut sitzende Strickjacken strickt? Dann ist “Little red in the city” Dein Buch :-)
  4. Fashion-Stricken: Inspirationen sammeln von Emma Robertson. Es ist toll in diesem Buch einer Designerin über die Schulter schauen zu können, wie sie Strickstücke entwirft. Ein Einblick in ihre Werkstatt bietet wertvolle Hilfen für eigene Projekte.
  5. Großartige Grundlagenwerke sind auch die Bücher der Designerin Nicky Epstein: Ob ausgefallene Muster, schöne Abschlüsse oder tolle Borten, hier findet man alles, um den eigenen Strickstücken den letzten Schliff zu verleiehen.

Meine liebste und meist genutze Inspirationsquelle zum Thema Stricken ist aber ganz eindeutig ravelry.com. Nicht nur, weil man hier die Anleitungen auch einzeln bekommt, sondern wegen der vielen großartigen Möglichkeiten, die das Netzwerk bietet. Viel davon ist Englisch, aber das ist kein Problem, im Internet gibt es inzwischen eine ganze Reihe an Listen mit den gängigen Strickbegriffen.

Viele Grüße & eine gute Woche,

Tee & Kekse

 

 Was sind Eure liebsten Strickbücher? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

Sonntagsfreuden: Pilze sammeln für Anfänger

Strahlend blauer Himmel, wunderbar warme Temperaturen und buntes Laub, da kann es einen nur an die frische Luft ziehen. Nachdem wir schon vor Kurzem beim Pilze sammeln waren, haben wir gestern einen weiteren Versuch unternommen.

Diesmal habe ich auch meine Kamera mit im Gepäck gehabt und Fotos für Euch geschossen, die auch bei den Sonntagsfreuden von Frau Kreativberg mit dabei sein sollen. Außerdem habe ich Euch ein paar Tipps zusammengestellt, worauf man beim Pilze sammeln achten sollte.
wald_sonne

Kaum ein paar Meter in den Wald hineingelaufen ist es, als wäre man in einer anderen Welt. Die Luft ist fantasisch und der dicke, feuchte Moosboden federt unter jedem Schritt. Die Pilze schießen hier an jeder Ecke und auch sonst macht es viel Spaß, sich auf Entdeckungstour zu begeben….

wald_moos

Die vielen verschiedenen Grün- und Brauntöne sind einfach fantastisch und eine tolle Inspiration für die nächsten Strick- und Färbeprojekte. Es ist wunderschön zu sehen, wie die Sonne durch das bunte Blätterdach fällt und den dicken Moosbelag an einer Stelle zum Leuchten bringt und fast gelb färbt, während er gleich daneben in sattem dunkeln Grün erststrahlt.

wald_spinnennetzWer aufmerksam durch den Wald geht, erlebt an jeder Ecke tolle Überraschungen: Das Zwitschern der Vögel hier, hinter dem nächsten Baum ein Spinnennetz voller Tautropfen, das in der Sonne funkelt und da hinten…. Ja, tatsächlich eine leckere Braunkappe!

Weiles beim Sammeln von Pilzen immer wieder zu Vergiftungen durch Verwechslungen kommen kann, habe ich mich vorher ausgiebig informiert und teile jetzt gerne mit Euch die wichtigsten Tipps zum Pilze sammeln für Anfänger:

  1. Bevor es losgeht, braucht es die richtige Ausrüstung. Einen Korb, in dem die Pilze gsammelt und luftig gelagert werden ohne Druckstellen zu bekommen. (Anders als z.B. in Tüten) und ein kleines Messer zum Abschneiden der Pilze. Wegen der Zecken das Autan nicht vergessen….
  2. Nur Pilze sammeln, die man kenn und sicher bestimmen kann! In unserem Fall waren das Braunkappen. Ein gutes Pilzbuch oder eine entsprechende App helfen noch vor Ort bei der Bestimmung – und bessern das Wissen um die vielen, vielen Sorten auf. In vielen Städten werden zudem in der Pilzsaison Sprechstunden bei Pilzexperten angeboten, die einem bei der Bestimmung helfen.
  3. Der Unterschied zwischen essbaren und giftigen Pilzen offenbart sich mitunter nur unter dem Waldboden: so ist die Knolle des Knollenblätterpilzes häufig unterirdisch zu finden. Wird nur der obere Teil betrechtet, kann es zur Verwechslung mit Champignons kommen. Deshalb den Stil mit dem Messer freilegen und aus dem Waldboden heben. Die Stelle anschließend wieder mit Moos oder Laub schließen.
  4. Das Messer tut natürlich auch gute Dienste beim ersten Säubern des Pilzes von Nadeln oder Erde.
  5. Die gesammelten Pilze sollten am besten noch am selben Tag zubereitet werden. Anders als z.B. Zuchtchampignons, die man auch roh essen kann und vor der Zubereitung nur trocken abreibt, sollten Wildpilze wegen des Fuchsbandwurms unbedingt gewaschen werden und bei mehr als 70 Grad gargekocht oder -gebraten werden.

Auch wenn die Ausbeute aufs Erste noch nicht so groß ist, macht es auch so großen Spaß, den Wald mit seinen Pflanzen und Bewohnern zu erkunden…. Wir waren sicher nicht das letzte Mal unterwegs.

Die verstrickte Dienstagsfrage #96

Wer regelmäßig meinen Blog liest, hat sich vielleicht gestern gewundert, warum es zwar einen kunterbunten Beitrag rund ums Färben mit Ostereierfarben, aber keine verstrickte Dienstagsfrage gegeben hat. Der Grund ist einfach: Das Wollschaf hat verschlafen und so gibt es die Beantwortung der aktuellen Frage auch hier mit ein wenige Verzögerung…

Das Wollsch(l)af hat verschlafen :-(54-free-cartoon-sheep-clipart-illustration

Passend dazu die heutige Diensschlafs…ähhh…tagsfrage:

Bist Du schon mal während des Strickens eingeschlafen?
Was machst Du, wenn Du müde bist, aber trotzdem noch stricken möchtest?

Liebes Wollschaf,

ich hoffe, Du hattest einen erholsamen Schlaf und bist nun wieder fit für neue Dienstagsfragen.

Nein, während des Strickens bin ich noch nie eingeschlafen, wohl aber habe ich schon das ein oder andere Mal in übermüdetem Zustand gestrickt.

Ergebnis: Viel Aufribbeln und Kopfschütteln darüber, was ich da im Autopiloten-Modus so fabriziert habe.

Deshalb: Wenn ich merke, dass ich zu müde bin, lasse ich das mit dem Stricken künftig lieber. Ja, auch wenn es schwer fällt und ich doch am liebsten noch so ein kleines Ründchen stricken würde, ihr kennt das ja sicher…

Viele Grüße & bis nächste Woche,

Tee & Kekse